Coen Wolters

Illumination

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.07.2014
Jahr: 2014
Stil: Blues Rock

Links:

Coen Wolters Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Coen Wolters
Illumination, Crying Tone Records, 2014
Coen Wolters"Loud Strat in both Speakers", Vocals, Organ
Erwin van GestelBass
Jeffrey van DuffelenDrums
Matthijs RollemanDrums (8,10) Percussion
Ivo SchotBass (8,10)
Produziert von: Coen Wolters Länge: 45 Min 42 Sek Medium: CD
01. Time Of The Day07. Shake My Tree
02. Complicated08. I`m Gone
03. Into The Light09. Brand New Day
04. You, Me And Your Monkey10. Devils Train
05. Home11. Complicated (Ext. Bonus Track)
06. Yello Eye

Das nenn' ich mal 'ne klare Ansage!
"Loud Strat in both speakers" steht in seiner "Wer spielt was"-Legende im CD-Innenteil und macht schon mal neugierig.

Und, Alter, was soll ich da noch sagen, da gibt uns der Niederländer auf seiner nunmehr dritten Platte (warum zum Teufel hat er sich dafür 8 Jahre Zeit gelassen?) gleich mal bei Time Of Day und Complicated mit voller (wir erinnern uns...) "Loud Strat in both speakers"-Breitseite samt herzhaft eingesetztem Wah-Wah Pedal eins auf die Glocke, wo man als Musikfreak mitunter dieses leicht debile Grinsen einfach nicht mehr aus dem Gesicht bekommt, wenn der knarzige Bass und die knackig bearbeiteten Drums noch dazu ordentlich anzutreiben wissen.

Coen Wolters kann sich auch den unverschämten Luxus erlauben, das siebenminütige Into the Light an der jammig orientierten und sich hemmungslos und brachial steigernden verzerrten Stratocaster Solo-Leine laufen zu lassen, um im Kopfkino eines Livekonzertes einen kollektiven Kniefall und Gänsehautschauer en masse beim der Welt entrückten Publikum zu verursachen. Das ist ganz großes Bluesrock-Kino.

Wer dann glaubt der bestens eingespielten Band ginge die Luft aus, sieht sich beim überaus live-tauglichen You, Me And Your Monkey, wo sich der Bass herzhaft knarzig zu Wort meldet und das Schlagzeug vehement donnert, schwer getäuscht.
Coen macht auf seinem Album absolut nichts verkehrt, dient sich nicht anderen Vorbildern an, macht wie bei Shake My Tree und Yello Eyes klar, wie sich knackig gespielter Bluesrock heute anzuhören hat, wenn er zudem den Devils Train gnadenlos über die Schienen jagt .

Die Herren Bonamassa, Shepherd, Sardinas und Co müssen bald auf der ersten Blues-Rock Bank eindeutig enger zusammenrücken. Grossartige Platte!

Michael Masuch, 05.07.2014

 

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