Colter Wall

Colter Wall

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.05.2017
Jahr: 2017
Stil: Americana

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Redakteur(e):

Michael Masuch


Colter Wall
Colter Wall, Alive, 2017
Colter WallGuitars, Vocals
Chris PowellDrums
Dave CobbAcoustic Guitar
Robbie TurnerPedal Steel
Mike WebbPiano
Produziert von: Dave Cobb Länge: 40 Min 21 Sek Medium: CD
01. Thirteen Silver Dollars07. Snake Mountain Blues
02. Codeine Dream08. You Look To Yours
03. Me And Big Dave09. Transcendent Ramblin Railroad Blues
04. Motorcycle10. Fraulein
05. Kate McCannon11. Bald Butte
06. WB's Talkin

Wenn Colter Wall sein Thirteen Silver Dollars intoniert, hat der geneigte Americana/Country affine Hörer sofort die wettergegerbte Stimme Kris Kristoffersons im Hinterkopf, die vielleicht hier und da bei Johnny Cash vorbeischlendert und nach endlosen Viehweiden, tausenden von Sonnenuntergängen und einigen guten Tropfen edlen Whiskeys klingt, aber weiß Gott nicht nach einem 21 Jährigen Burschen aus Saskatchewan/Kanada.

Kein Wunder, dass sich der zweifache Grammy-Gewinner (Jason Isbell, Chris Stapleton) Dave Cobb, dieses Kerlchen unter den Nagel riss und mit dem gleichnamigen Longplay Debut ein fettes Ausrufezeichen zu setzen weiß.

Und so schwadroniert Colter Wall melancholisch und mit herrlicher Baritonstimme gesegnet durch seinen Codeine Dream zupft seine Akustische, schlängelt sich schwermütig durch Me And Big Dave, vertraut auf das dezente Piano Mike Webbs (Southern Family) durch den Song und der geneigte Hörer fragt sich, woher dieser Jungspund solch eine Stimme herzaubert und wie er ein so bemerkenswertes album hinzaubern kann.

Dass Produzent Dave Cobb angesichts eines solchen Talentes auch nicht an erlesenen Studiomusikern spart, ist nicht verwunderlich, verziert doch Robbie Turners (Waylon Jennings, Chris Stapleton) gleißende Pedal Steel den flott dahinfließenden Motorcycle.

Mit Snake Mountain zaubert Colter Wall auf seinem Debütalbum einen weiteren eindringlichen und faszinierenden Edelstein aus dem Stetson und beschert dem begeisterten Rezensenten via Bald Butte, das mit Lap Steel und dezenter Percussion aufwartet, einen eindringlichen, melancholischen Rausschmeisser .

Michael Masuch, 17.05.2017

 

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