Crashdiet

Automaton

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.06.2022
Jahr: 2022
Stil: Melodic Metal
Spiellänge: 44:23
Produzent: A.W. Nine

Links:

Crashdiet Homepage


Plattenfirma: Golden Robots Records

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Guns'N'Roses

Skid Row

Mötley Crüe

Ratt

H.E.A.T.

Eclipse

Steel Panther

Titel
01. Automaton
02. Together Whatever
03. Shine On
04. No Man's Land
05. Darker Minds
06. Dead Crusade
 
07. Powerline
08. Resurrection Of The Damned
09. We Die Hard
10. Shell Shock
11. Unbroken
12. I Can't Move On (Without You)
Musiker Instrument
Martin Sweet Gitarre
Peter London Bass
Eric Young Schlagzeug
Gabriel Keyes Gesang
Gastmusiker:
Michael Starr Gesang

Das schwedische Quartett CRASHDIET, das es mittlerweile auch schon seit 22 Jahren gibt, hat auch schon eine ganze Reihe musikalischer und personeller Wandlungen durchlaufen. Gegründet von Dave Lepard stand die Band zunächst ganz in der Tradition des Sleaze Rock und eiferte zunächst Bands wie GUNS ‘N‘ ROSES, SKID ROW, MÖTLEY CRÜE (deren Gitarrist Mick Mars auch schon auf einem Album der Schweden zu hören war) oder RATT nach. Mittlerweile kann man die Skandinavier aber wohl deutlich eher im Bereich des Melodic Metal verorten, wie auch das neue Werk, “Automaton“, beweist.

Schon der Auftakt Together Whatever rifft mit sehr modernen Sounds und einem fetten Sound los und sorgt mit seinem griffigen Chorus dafür, dass die Stimmung beim Hörer gleich schon mal hochschnellt. Direkt im Anschluss halten CRASHDIET dann mit Shine On schon die erste schmissige Party-Hymne parat, die durchaus auch an ihre Landsleute H.E.A.T oder ECLIPSE erinnert. Später liefern sie in dieser Richtung mit Powerline (bei dem sie Michael Starr von STEEL PANTHER im Studio mit seiner Stimme etwas unterstützt hat). Mit No Man’s Land wird dann das Tempo sogar noch ein kleines bisschen raufgeschraubt, ohne aber bei der Eingängigkeit Abstriche zu machen.

Ein klein wenig zu vorhersehbar ist mir dann anschließend allerdings Darker Minds ausgefallen, das man in ähnlicher Form von der Struktur oder der Melodieführung schon häufiger zu hören bekommen hat. Aber generell gilt natürlich, dass CRASHDIET hier das Genre des Melodic Metal nicht neu erfinden, sondern sich auf relativ vorgegebenen Wegen befinden. Ehrlicherweise muss man aber auch hier festhalten, dass es wohl ein wenig vermessen wäre, dies von den vier Schweden zu erwarten. Und so lange sie ihren Job so verdammt gut machen wie hier, liefern sie auch wirklich wenig Grund zur Kritik.

Denn die insgesamt elf Stücke (Automaton ist nur ein kurzes Intro) gehen allesamt recht gut ins Ohr, bieten genau die Sorte Melodie, die man in der Kombination mit packendem, stark Riff-orientiertem Metal und sehr gelungenen Soli nur zu gerne mal laut im Auto oder auch mal wieder live auf einer Bühne hören möchte (ersteres ging ja zum Glück auch in der Pandemie ganz gut, letzteres leider nicht so sehr). “Automaton“ ist ein wirklich gutes, zeitgemäßes, Melodic Metal-Album (mit deutlicher Betonung auf Metal) geworden. Das Werk hat keine Aussetzer, läuft prima in einem Rutsch durch und bietet dabei genügend Abwechslung, dass man es auch gerne mehrmals nacheinander hören kann. Insofern ist das hier ein wirklich rundes Werk geworden.

 

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