Creye

Creye


CD-Review

Reviewdatum: 02.02.2019
Jahr: 2018
Stil: AOR
Spiellänge: 50:43
Produzent: Erik Wiss

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Plattenfirma: Frontiers Music

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Michael Koenig

Titel
01. Holding On
02. Nothing To Lose
03. Different State Of Mind
04. Never Too Late
05. All We Need Is Faith
06. Miracle
07. Christina
 
08. Straight To The Top
09. Love Will Never Die
10. Still Believe In You
11. City Lights
12. Desperately Lovin'
13. A Better Way
Musiker Instrument
Robin Jidhed Vocals
Andreas Gullstrand Lead Guitar
Fredrik Joakimsson Rhythm Guitar
Joel Rönning Keyboards
Gustaf Örsta Bass
Arvid Filipsson Drums
Additional Musicians:
Philip Lindstrand Backing Vocals on Tracks 06, 08 &09
Christoffer Borg Backing Vocals on Track 04
Bryan Cole Backing Vocals on Tracks 01, 02, 03, 05, 06, 07, 09, 10, 11, 12 &13
Andree Theander Additional Guitar on Track 04
Linus Abrahamsson Bass on Track 04

CREYE aus Malmö, wurden zu Beginn des Jahres 2015 von Lead Gitarrero und Songschreiber Andreas Gullstrand zunächst noch als lockeres Projekt mit Freunden formiert. Dem erfahrenen Musiker schwebte immerhin nicht weniger als die nächste epochale Sensation aus Schweden im Bereich der populären Musik vor. Und zwar sowohl musikalisch, als auch visuell. Zu erreichen gedachte er dies mittels einer gründlichen Rückbesinnung auf längst vergangene, glorreiche Tage harter und dabei melodischer Rockmusik und das dementsprechende Artwork. Nach nahezu zweimonatigem Experimentierens bezüglich des Bandsounds, entschied sich Gullstrand für hart rockende Klänge mit viel Melodie und erheblicher 1980er Schlagseite.

2016 erschien die Single Never Too Late, die hervorragende Resonanzen auslöste. Im März 2017 kam (quasi als Vorgeschmack auf einen vollwertigen Longlayer), die ebenfalls bestens bewertete, Drei-Song-EP "Straight To The Top" heraus, die die Gruppe von einer stark weiterentwickelten Seite zeigte. Danach hatte Herr Gullstrand die Wahl zwischen verschiedenen Plattenfirmenangeboten. Sobald er bei Frontiers Music aus Italien unterschrieben hatte, machte der Schwede endlich Nägel mit Köpfen und brachte ein festes Team zustande. Gegen Ende des vorigen Jahres katapultierten spürbar umbesetzte CREYE, nunmehr in Sextettstärke, ihr selbst betiteltes Debütalbum auf den Markt. Das Hooked on Music lauschte dem Material der Skandinavier.

Die vom Bandgründer in Zusammenarbeit mit einigen namhaften Kollegen erschaffenen Tracks lassen die seligen 1980er, als AOR beziehungsweise Melodic (Hard) Rock noch eine große Nummer war, tatsächlich wieder auferstehen. Trotzdem hören sich die dreizehn Titel alles andere als altbacken an, da Produzent Erik Wiss den Spagat zwischen Vergangenheit und Neuzeit überzeugend meistern konnte. Die jederzeit (ohne zuviel Zuckerguss oder Kleister) souverän sowie spiel- und gesangstechnisch astrein dargebotene Mischung aus melodischem, knackigem, stellenweise echt druckvollem Rock mit großem Gitarren- und Keyboardanteil und Balladenpassagen hinterlässt beim Hörer durchweg einen positiven Eindruck.

 

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