Crobot

Feel This

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.05.2022
Jahr: 2022
Stil: Hard Rock
Spiellänge: 43:55
Produzent: Jay Ruston

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Plattenfirma: Mascot Label Group

Promotion: Netinfect


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Anthrax

Airbourne

Steel Panther

Stone Sour

The Donnas

Titel
01. Electrified
02. Dizzy
03. Set You Free
04. Better Times
05. Golden
06. Without Wings
 
07. Livin’ On The Streets
08. Into The Fire
09. Dance With The Dead
10. Holy Ghost
11. Never Break Me
12. Staring Straight Into The Sun
Musiker Instrument
Brandon Yeagley Gesang
Chris Bishop Gitarre
Tim Peugh Bass
Dan Ryan Schlagzeug

"Dies ist die Platte, die wir machen wollten, seit wir angefangen haben", sagt CROBOT-Sänger Brandon Yeagley über “Feel This“, das neueste und mittlerweile fünfte Studio-Album der Band. Dabei entpuppte sich Produzent Jay Ruston (unter anderem ANTHRAX, STEEL PANTHER, STONE SOUR, THE DONNAS) als perfekter Partner, denn er wollte den Aufnahmeprozess so nahe wie möglich an der Live-Situation halten, die Band sollte als Einheit agieren und einen Song fertigstellen, bevor sie zum nächsten überging. Auf diese Art und Weise nahmen CROBOT und Ruston 16 Songs in 21 Tagen auf, von denen es nun 12 auf das aktuelle Werk geschafft haben.

Mit Electrified legt die Band wirklich in höchstem Maße elektrisierend los. Eine wahrlich starke, hart rockende Nummer, die sich in Null Komma Nichts in den Gehörgängen festsetzt und den Hörer begeistert. Ein wirklich fantastischer Einstieg, dem die Band mit Dizzy einen Groover folgen lässt, der aber von der Härte und der Eingängigkeit her nahtlos an den Opener anschließt. Und auch wenn der Beginn von Set You Free erst einmal etwas anderes verheißen mag, so entwickelt sich die erste Single des Albums zu einem weiteren krachenden Rock-Kraftpaket, das es mächtig in sich hat. Und das folgende Better Times zieht das Tempo und bei der Intensität erneut noch einmal an, so dass das erste Drittel der Scheibe als rundum gelungen zu beschreiben ist.

Das Mitteldrittel beginnt mit dem Golden, einer groovigen Mid-Tempo-Nummer, die den unwiderstehlichen Flow einfach weitertransportiert. Anschließend gönnen CROBOT dem Hörer eine kleine Verschnaufpause und fahren für den Beginn von Without Wings mal eine etwas gefühlvollere Schiene, ehe die Nummer nach exakt einer Minute auch zu einem kraftvoll rockenden Monster wird. Und eine Nummer wie Livin’ On The Streets transportiert fast schon ein wenig AIRBOURNE-Feeling im Refrain. Und mit Into The Fire endet das zweite Drittel der Scheibe ebenso feurig, wie es golden begonnen hat.

Und nachdem CROBOT bis dato noch keine Ballade im Angebot hatten, bleiben sie dieser Linie weiter treu: Dance With The Dead hat im Refrain ein kleines bisschen Pop-Feeling zu bieten. Bei Holy Ghost sucht man auch vergebens nach Besinnlichkeit, wird dafür aber mit dem feurigen Geist des harten Rock übergossen. Never Break Me kommt mit einem ungewöhnlichen Funk-Rhythmus in der Gitarre daher und gibt dem Album hinten raus noch einmal einen frischen Sound-Anstrich, bevor Staring Straight Into The Sun das Album – man ahnte es sicherlich schon – mit dem insgesamt betrachtet sanftesten Lied der Scheibe (was aber nicht bedeutet, dass es eine richtige Ballade wäre) beendet.

CROBOT haben mit “Feel This“ eine wunderbar runde Hard Rock-Scheibe vorgelegt, die wenige Schwächen offenbart. Klar, eine richtige Hymne ist vielleicht nicht dabei, dafür halt durchweg richtig gute Rock-Songs. Und eine kleine aber feine Ballade hätte mittendrin vielleicht auch nicht geschadet. Aber das sind dann wirklich „Kritteleien“ an Kleinigkeiten, denn das Album macht in dieser Form einfach eine ganze Menge Spaß und sollte dafür sorgen, dass die Band (zumindest einmal in ihrer amerikanischen Heimat) ihre Erfolgsgeschichte weiterschreiben kann.

 

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