Curse of Lono

4am And Counting

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.07.2019
Jahr: 2019
Stil: Americana, Roots Pop
Spiellänge: 43:40
Produzent: Liam Watson

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Plattenfirma: Soulfood Music

Promotion: Brooke-Lynn Promotion


Redakteur(e):

Michael Masuch


s. weitere Künstler zum Review:

Wilco

Mark Knopfler

Steve Earle

Titel
01. Tell Me About Your Love
02. I`d Start A War For You
03. Welcome Home
04. Blackout Fever
05. Goin`Out West
06. The Affair
 
07. Valentine
08. Way To Mars
09. London Rain
10. Pick Up The Pieces
11. Don`t Look Down
Musiker Instrument
Felix Bechtolsheimer Vocals, Gitarre
Joe Hazell Vocals, Lead Gitarre
Dani Ruiz Hernandez Keyboards, Vocals
Charis Anderson Bass, Vocals
Neil Findlay Drums
Guests:
BJ Cole Pedal Steel (1)
Nick Reynolds Harmonica (3)

Wer so richtig Bock auf Gute Laune Mucke hat, nein, der ist bei CURSE OF LONO nicht unbedingt gut aufgehoben.

Vermochten die Londoner zwar bisher mit ihrem Mix aus Americana, Blues, Folk, Pop in den letzten Jahren die gut informierten Musik-Insider durchaus zu begeistern und Tourneen mit Steve Earle und Southside Johnny erfolgreich zu absolvieren, so legen sie hier eine abgespeckte Version, besser gesagt einen Mix ihrer ersten beiden Alben vor, immerhin mit Grammy (White Stripes, 2004) Gewinner Liam Watson an den Reglern, der ebenso schon bei Hugh Cornwell, Tame Impala, Madness und Electric Wizard wusste , wie der Hase läuft.

CURSE OF LONO, allen voran Mastermind Felix Bechtolsheimer, der das vokale Aushängeschild mit kerniger, raspeliger  Stimme ist, hetzen wahrhaftig nicht durch ihre Songs.

Sie lassen Valentine, mit zarten Orgeltupfern, Jazzbesen und Harmony Vocals einfach mal freien Lauf, zu dem Bechtolsheimer auch ein paar Gitarrenlicks einstreut und viel folkigen Ruhepuls vermittelt, so wie er möglicherweise auch zu Mumford & Sons passen könnte. Wenn sich mit dem herrlich entspannt groovenden Welcome Home samt Nick Reynolds' Harmonica eine kleine Soundperle herausschält, ist das schon sehr angenehmes Americana-Kino, das die Jungs und Charis Anderson am Bass  live im Studio ohne grosses Brimborium einspielen.

Da kann auch sicher ein gewisser Mr. Knopfler zur schön gezupften Dobro von Joe Hazell bei London Rain zustimmen. So erschaffen CURSE OF LONO doch diesen leichten Knopfler'schen Soundkosmos, der den Hörer für sich einnimmt. Mit dem schön geerdeten Tell Me About Your Love,  das noch lange nachwirkt , wird das ganze noch getoppt, zumal BJ Cole an der Lap Steel noch eine Portion Schwermut beizusteuern weiß.

Rundum ein überaus hörenswertes Album, das sich der Americana-Fan mal gönnen sollte.

 

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