Dagoba

Tales Of The Black Dawn

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.08.2015
Jahr: 2015
Stil: Thrash Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Dagoba
Tales Of The Black Dawn, earMusic, 2015
ShawterGesang & Gitarre
Franky ConstanzaSchlagzeug
WertherBass
ZGitarre
Produziert von: Shawter & Logan Mader Länge: 40 Min 22 Sek Medium: CD
01. Epilogue06. The Loss
02. The Sunset Curse07. Sorcery
03. Half Damn Life08. O, Inverted World
04. Eclipsed09. The Dawn
05. Born Twice10. Morning Light

Die Franzosen DAGOBA machten vor zwei Jahren zum ersten Mal außerhalb ihrer Heimat auf sich aufmerksam. "Post Mortem Nihil Est" hieß das Album, das die einst als Death Metal-Band gegründeten DAGOBA etwas näher an modernen Thrash Metal der Marke MACHINE HEAD oder TRIVIUM heranrückte. Nun machen sie sich mit “Tales Of The Black Dawn“ daran, auf dem Erreichten aufzubauen.

Das gelingt der Band insofern, als sie wirklich nahtlos an dem Vorgänger anschließt. Den Sound zauberte sich die Band wieder zusammen mit Logan Mader (Ex-MACHINE HEAD-Gitarrist) hin, der auch schon den Vorgänger veredelt hatte. Auch beim Songwriting sind Sänger und Gitarrist Shawter und Co. eher auf Nummer Sicher gegangen und haben das Rezept des Vorgängers nicht großartig verändert. Die Riffs kommen denn auch schön fett, Drummer Franky Constanza macht einen sauberen und kraftvollen Job, der dem Material noch einen zusätzlichen Punch verleiht.

Leider fehlt es aber insbesondere beim Gesang an der letzten Überzeugungsarbeit. Shawter findet viel zu selten eine wirklich packende Melodie, die den entsprechenden Song dann auch trägt. Viel zu oft bleibt es beim recht monotonen Gegrowle, das den Songs nur bedingt weiterhilft. Zumal auch die Gitarren keine besonders eingängigen Melodien beisteuern. So rauscht das Album doch recht monoton am Hörer vorbei. Da waren sie auf "Post Mortem Nihil Est" mit Tracks wie When Winter… schon treffsicherer.

DAGOBA werden mit “Tales Of The Black Dawn“ wohl nicht so viele neue Fans hinzugewinnen können. Dafür sticht auf diesem Album einfach zu wenig heraus. Kein Song, kein Riff, keine Melodie, die sich mal wirklich im Ohr des Hörers festkrallen kann. Daran muss die Band noch deutlich arbeiten, wenn sie sich mehr als ein paar Achtungserfolge erhoffen will. Dies hier ist – verglichen mit dem Vorgänger – ein zumindest kleiner Rückschritt.

Marc Langels, 03.08.2015

 

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