Damnation Defaced

The Devourer


CD-Review

Reviewdatum: 05.08.2019
Jahr: 2019
Stil: Death Metal
Spiellänge: 46:45
Produzent: Hannes Huke

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Plattenfirma: Apostasy Records

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Amon Amarth

Titel
01. Intro - Re-Entering The Void
02. Between Innocence And Omnivores
03. Hunter And The Vermin
04. Race For The Grail
05. Stargazer
06. System Of Iniquity
 
07. Palace Of Dead Souls
08. Tiefenrausch
09. Through Asteroids And Cosmic Dust
10. Unbound The Prophecy
11. Vultures (Escape From Nadrog)
12. The Dark Companion
Musiker Instrument
Philipp Bischoff Gesang
Lutz Gudehus Gitarre
Lutz Neeman Gitarre
Lucas Katzmann Schlagzeug
Kim-Patrick Friedrichs Bass

Der Death Metal-Fünfer DAMNATION DEFACED aus Celle ist bei Hooked-On-Music ein alter Bekannter. Wir haben uns hier bereits mit den beiden Werken “The Infernal Tremor“ aus dem Jahr 2015 und dann vor knapp zwei Jahren mit “Invader From Beyond“ beschäftigt. In beiden Fällen war es der Band gelungen, bei uns einen positiven (zum Teil sogar sehr guten) Eindruck zu hinterlassen. Nun liegt das neue Werk, “The Devourer“, vor, auf dem sie ihren Weg konsequent weiter beschreiten, den sie selber als Science Fiction Death Metal beschreiben.

(Foto: Tobias Trettin)

Die logische Frage, die sich der Leser nun stellt, ist: was ist Science-Fiction Death Metal? Groovender, melodischer Death Metal wird hier gepaart mit Synthesizer-Klangteppichen und Sounds, die man wohl eher aus Science Fiction-Filmen oder entsprechenden Spielen erwartet. Das Gesamt-Konzept der Band zieht sich natürlich auch durch die Texte aber auch die entsprechende Optik in den Videos, Bildern und Lichtshows bei Konzerten. Und natürlich auch durch das nun vorliegende Album.

Bereits der Vorgänger “Invader From Beyond“ bestach neben dem sphärischen und futuristischen Soundcharakter durch Detailverliebtheit, einem selbstgeschaffenen lyrischen Universum und Story-Telling. Doch im Gegensatz zum eher stark auf Mid-Tempo fokussierten Album haben DAMNATION DEFACED auf “The Devourer“ das Gaspedal ein bisschen mehr durchgetreten. Zudem kommen Songs wie Between Innocence And Omnivores oder Race For The Grail mit einer ordentlichen Portion mehr Härte und Abwechslungsreichtum im Songwriting daher. Doch auch das auf deutsch vorgetragene Tiefenrausch und das abschließende, bitterschwarze The Dark Companion zeigten die Vielseitigkeit des neuen Werkes.

In seinen melodischen Momenten, wie etwa bei Hunter And The Vermin, Stargazer oder auch Palace Of Dead Souls, weist das neue Werk eine nicht von leugnende klangliche Nähe zu den jüngeren Alben von AMON AMARTH auf. Ansonsten aber ist “The Devourer“ eine ausgewogene Symbiose aus durchaus anspruchsvollem Death Metal und knallenden Riffs und eben dem besonderen SciFi-Stil von DAMNATION DEFACED.

 

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