Danger Danger

Revolve

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.09.2009
Jahr: 2009
Stil: Melodic Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Danger Danger
Revolve, Frontiers Records, 2009
Ted PoleyGesang
Rob MarcelloGitarre
Bruno RavelBass
Steve WestSchlagzeug
Produziert von: Danger Danger Länge: 50 Min 36 Sek Medium: CD
01. That's What I'm Talking About07. Rocket To Your Heart
02. Ghost Of Love08. F.U.$
03. Killin' Love09. Beautiful Regret
04. Hearts On The Highway10. Never Give Up
05. Fugitive11. Dirty Mind
06. Keep On Keepin' On

Bei dem Namen DANGER DANGER denken viele Freunde der Rockmusik an Glam-Metal und alles, was dazugehört: eingängige Rocker, schwülstige Balladen immer hart am Rande des Kitsch, hochtoupierte Haare, durchgestylte Klamotten und nicht immer jugendfreie Texte. Denn DANGER DANGER gehörten Ende der 1980er Jahre zu den erfolgreichen Bands wie POISON, MÖTLEY CRÜE, RATT oder DOKKEN. Mit dem Debüt “Danger Danger“ und dem folgenden “Screw It“ konnten sie weltweit zahlreiche Platten absetzen, ehe sich die Band zuerst von Sänger Ted Poley und dann von Gitarrist Andy Timmons trennte und in der Bedeutungslosigkeit verschwand.

Nun ist Front-Mann Ted Poley zu seiner alten Band zurückgekehrt und sofort rocken die reformierten DANGER DANGER wieder wie in ihren besten Tagen, so dass es eine wahre Freude ist der Band zuzuhören. Zur Originalbesetzung fehlt nur Gitarrist Andy Timmons, aber Rob Marcello weiß ihn würdig zu ersetzen. So ist es denn auch Marcello, der neben Poley den Band-Sound auf “Revolve“ am deutlichsten prägt. Vorbei sind die Zeiten kitschiger 80er-Jahre-Synthie-Sounds. Die Gitarre brät ordentlich und treibt die Musik an. Sehr schön eingängig ist das Ganze sowieso und so könnten einige der Titel durchaus auch von Bands wie BON JOVI oder EUROPE stammen.

Die Band, die Ende der 80er Jahre für ihre expliziten Doppel-Titel Naughty Naughty und Bang Bang sowie eindeutig zweideutiges à la Slipped Her The Big One bekannt war, zeigt sich mittlerweile nicht mehr ganz so häufig von der frivolen Seite (einzig Dirty Mind kommt betont schlüpfrig daher), dennoch spielen amouröse Verwicklungen weiterhin eine Hauptrolle in den Texten Poleys. Dabei besingt er sie mittlerweile aber eher im Stile eine Jon Bon Jovi.

Sicher DANGER DANGER bieten weiterhin „einfach nur“ gute Rock-Musik, die sofort ins Ohr geht und dort eine Weile hängen bleibt. “Revolve“ ist kein Klassiker und kommt auch nicht ganz an ihre großen Glanzzeiten heran. Aber DANGER DANGER ist damit zumindest ein gutes Comeback-Album gelungen, das Fans der ersten Stunde und Freunde der guten alten 80er-Jahre-Rockmusik ansprechen wird. Dabei haben DANGER DANGER auf “Revolve“ ihren Stil entstaubt und mit leicht modifizierten Sound in die Gegenwart transportiert, ohne dabei peinlich oder in irgendeiner Form antiquiert zu klingen. Songs wie That's What I'm Talking About machen Laune und knallen beim Autofahren so richtig schön aus den Lautsprechern. So ein Comeback hätte ich ehrlich gesagt von der Band nicht erwartet, aber solche Überraschungen nimmt man doch gerne mit.

Marc Langels, 02.09.2009

 

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