Dangers Of The Sea

Dangers Of The Sea

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 17.05.2013
Jahr: 2013
Stil: Indie Folk, Singer-Songwriter

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Redakteur(e):

Holger Müller


Dangers Of The Sea
Dangers Of The Sea, Devil Duck Records, 2013
Andreas Bay EstrupVocals
Jess JensenKeyboards
Mike Juel TaageojBass
Frederik TeigeGuitar
Rasmus JusjongDrums
Produziert von: Dangers Of The Sea Länge: 45 Min 50 Sek Medium: CD
01. Your Hands Are Folded07. When The Curtain Falls
02. Mine To Keep08. Your Time Is Wasted
03. Light09. Show Some Mercy
04. Sheer Desperation10. Come Sit By My Fire
05. Take My Hand11. Turn Around
06. Everything Will Be Alright

DANGERS OF THE SEA? Das ruft sofort Assoziationen von tosenden Wellen, peitschenden Winden, gefährlichen Ungetümen, die aus den Tiefen emporsteigen hervor; von Musik also, die mit voller Wucht angerollt kommt wie eine gewaltige Woge…

Aber nichts da, schon das Covergemälde des dänischen Bandprojekts weist auf andere Klänge hin. Still und einsam ruht da der See oder vielleicht ein Fjord. In dunklen Pastellfarben, die eher auf den Schmerz derjenigen hinweisen, die einen Menschen in den Weiten der Meere verloren haben.

Und genau so klingen die elf Songs auch, die der einstige Jazz-Drummer und Sänger Andreas Bay Estrup mit einigen Freunden im elterlichen Keller des Drummers aufgenommen hat. Einsamkeit, Melancholie, Verzweiflung. Verhaltene Rhythmen, gelegentlich perlt ein Klavier, viele akustische Gitarrenriffs. Mit hoher, klagender Stimme singt Estrup von Sheer Desperation, die ihn im Leben weiterträgt oder klagt zu einer langsam pluckernden Gitarre: Come Sit By My Fire. Aber natürlich ist in diesem Moment niemand da.

Skandinavische Musiker haben häufig diese traurige Seele; Kristian Kjellvander oder BRING THE MOURNING ON können als Referenz dienen. Und immer geht es um das große emotionale Ganze. Folk, der wie ein Morgen klingt, an dem sich die schweren Nebel einfach nicht verziehen wollen. Genau deshalb ist ein Album wie "Dangers Of The Sea", mögen einzelne Tracks auch noch so faszinierend sein, in Gänze eine harter Stimmungstest. Aufs offene Meer sollte man sich danach jedenfalls besser nicht mehr wagen.

Holger Müller, 14.05.2013

 

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