Dark Buddha Rising

The Black Trilogy

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 17.01.2019
Jahr: 2018
Stil: Doom/Sludge/Psychedelic
Spiellänge: 129:53
Produzent: Dark Buddha Rising

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Plattenfirma: Svart Records

Promotion: Sure Shot Worx


Redakteur(e):

Marc Langels

Titel
01. Ritual IX - Enneargy
02. Ritual IX - Enneanacatl
03. Ritual IX - Enneathan
04. Ritual IX - Enneathan
05. Entheomorphosis - Transperson I
06. Entheomorphosis - Transperson II
 
07. Entheomorphosis - Transcent
08. Entheomorphosis - Nog Uash'Tem
09. Abyssolute Transfinite - Ashtakra I
10. Abyssolute Transfinite - Ashtakra II
11. Abyssolute Transfinite - Chonyidt 45
12. Abyssolute Transfinite - Sol'Yata
Musiker Instrument
V. Ajomo Gesang & Gitarre
P. Rämänen Bass
J. Rämänen Schlagzeug
J. Niemi Gesang
S. Kuosmanen Gitarre
Gastmusiker:
J. Henttonen Gesang
O. Sopanen Cello
L. Andersson Trommel
A. Grave Gesang
Kvohst Gesang

Im Jahr 2007 fanden sich in Finnland fünf junge Musiker als DARK BUDDHA RISING zusammen, um eine ganz ureigene Form des Doom-Metal zu kreieren. Einen, der neben den doomigen Passagen eben auch noch Elemente einige der anderen Musik-Arten enthalten sollte, auf die fünf Finnen stehen – und das sind noch Drone, Sludge und psychedelischer Rock. Das klingt nicht nur wie eine skurrile und abenteuerliche Mischung, sondern das ist es auch. Nun haben Svart Records die Scheiben zwei bis vier (das Debüt, das eigentlich eher ein Demo war, erschien als Eigenveröffentlichung) der Band noch einmal als “Black Trilogy“ aufgelegt, die bislang nur in sehr begrenzter Stückzahl über das band-eigene Label Post-RBBM erhältlich waren.

Die Lieder auf den Werken “Ritual IX“, “Entheomorphosis“ und “Abyssolute Transfinite“ erinnern immer auch ein ganzes Stück an Jam-Rock, denn die Songs sind allesamt sehr ausufernd und überwiegend instrumental angelegt. Da mäandern die Lieder minutenlang repetitiv und fast schon hypnotisch vor sich hin und man möchte an mancher Stelle noch das Attribut scheinbar ziellos hinzufügen, aber dann bekommen sie doch immer wieder den richtigen Dreh, überraschen den Hörer mit einem jazzigen Teil, nehmen plötzlich Fahrt auf, bekommen mehr (Nach-)Druck und reißen den Hörer nachhaltig aus der Lethargie, die ihn noch kurz vorher zu umhüllen schien.

Dabei ist aber auch klar, dass es sich bei der Musik auf den drei Alben um wahrlich keine leichte Kost handelt. Hier findet man keine Melodien, die sich leicht im Ohr festsetzen, sondern unbehauene Song-Monolithen, aus denen man selber dann – quasi wie ein Bildhauer – für sich selber das Entscheidende, die Essenz des jeweiligen Liedes, herausarbeiten muss. Das ist eine schwierige, aber mitunter auch sehr reizvolle Aufgabe. Es ist schon klar, warum DARK BUDDHA RISING keine große Band, im Sinne von Berühmtheit sind, aber diese drei Werke machen ebenso deutlich, warum sie in der Untergrund-Szene einen solch guten Ruf genießen – und warum die Alben dieser “Black Trilogy“ bislang so gesuchte Sammlerstücke waren. Nun kann sich jeder Genre-Fan wieder ein eigenes Bild von den Klangwelten des dunklen Buddhas machen.

 

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