Dark Sarah

Attack Of Orym

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.01.2023
Jahr: 2023
Stil: Melodic Metal
Spiellänge: 44:31
Produzent: Mikko P. Mustonen

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Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Amberian Dawn

Within Temptation

Beyond The Black

Delain

Sonata Arctica

Van Canto

Epica

Titel
01. Intro
02. Attack Of Orym
03. Invincible
04. B.U.R.N.
05. Warning Sign
 
06. Goth Disco
07. Delirium
08. Piece Of My Heart
09. Breaking Free
10. Hero And A Villain
Musiker Instrument
Heidi Parviainen Gesang
Sami Salonen Gitarre
Henrik Airaksinen Gitarre & Keyboards
Rude Rothstén Bass
Thomas Tunkkari Schlagzeug
Gastmusiker:
Mark Jansen Gesang
Kasperi Heikkinen Gitarre
JP Leppäluoto Gesang
Manuela Kraller Gesang
Inga Scharf Gesang
Charlotte Wessels Gesang
Tony Kakko Gesang
Zuberoa Aznárez Gesang
Marco Hietala Gesang

DARK SARAH sind seit 2012 das Betätigungsfeld der Sängerin Heidi Parviainen, nachdem diese die Band AMBERIAN DAWN verlassen hatte. Die Ausrichtung ihrer neuen Band sollte eher melodischer als symphonischer Metal sein. Zudem schwebte Parviainen eine gewissermaßen cineastische Ausrichtung vor. So bildeten die ersten drei Platten der Band, "Behind The Black Veil", " The Puzzle" und "The Golden Moth" eine Trilogie und erzählten eine zusammenhängende Geschichte. Zu jedem Album wurde auch ein kurzes Buch geschrieben, um das Erlebnis zu unterstützen.

Das neue Werk, "Attack Of Orym", ist nun bereits das fünfte Album der Band und wurde, wie die übrigen zuvor auch, komplett über Crowdfunding finanziert. Was zeigt, wie loyal die Fans hinter DARK SARAH stehen. Und wer die bisherigen Alben geliebt hat, der wird auch an diesem hier gefallen finden. Denn Parviainen und ihre Mitstreiter wissen schon, was für sie funktioniert und was vielleicht eher nicht. Allerdings erscheint mir das Ganze hier doch vom Songwriting-Standpunkt her betrachtet, ein wenig zu seicht. Die Lieder setzen überwiegend auf Eingängigkeit und haben selten musikalische Höhepunkte zu bieten. Kaum ein Riff, das in Erinnerung bleibt, keine Gesangmelodie, die sich in den Hörgängen festsetzt, sondern stattdessen vielmehr eher schlagerhaft daherkommen (sehr auffällig etwa bei Delerium oder Breaking Free) oder wie bei einem Musical (B.U.R.N. sowie Goth Disco).

Irgendwie will das Album nicht so richtig zünden, obwohl die Band gar nicht wirklich etwas falsch macht. Der Sound stimmt, die Musiker zocken ihre Sachen ordentlich und Sängerin Heidi Parviainen hat ein gute Stimme (allerdings zeigt sie hier deutlich weniger davon als in der Vergangenheit). Aber alles erscheint zu sehr am Reißbrett entworfen zu sein und hat nicht die gleiche Wucht und Präsenz, oder aber die gleiche Leidenschaft und Überzeugung wie es bei anderen Bands wie WITHIN TEMPTATION, BEYOND THE BLACK oder DELAIN der Fall ist. Und insbesondere eine Nummer wie Delerium ist für echte Metal-Fans (auch aus dem Bereich Symphonic) echt schwer zu ertragen. Da haben DARK SARAH - trotz der Unterstützung von zahlreichen bekannten Musikern etwa von SONATA ARCTICA, VAN CANTO oder sogar EPICA - wirklich eine Chance ausgelassen, denn gerade das Debüt, "Behind The Black Veil", war damals schon etwas Besonderes.

 

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