Darkane

Demonic Art

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 30.10.2008
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Kay Markschies


Demonic Art, Massacre Records, 2008
Jens BromanVocals
Christofer MalmströmGuitar
Klas IdebergGuitar
Jörgen LöfbergBass
Peter WildoerDrums
Produziert von: Darkane Länge: 46 Min 06 Sek Medium: CD
01. Variations Of An Eyerush07. Demigod
02. Leaving Existence08. Soul Survivor
03. Demonic Art09. The Killing Of I
04. Absolution10. Wrong Grave
05. Execution 4411. Still In Progress
06. Impetious Constant Chaos12. Wrath Connection (Bonus track)

Schwedische Metalbands scheinen den diesjährigen Sommer sehr intensiv genutzt zu haben, denn derzeit erreichen uns schwedische Releases - insbesondere aus dem Thrash- und Deathmetal-Bereich - fast im Wochentakt.
Auch wenn nicht alles davon erstklassig sein kann und sich vieles lediglich im Durchschnitt bewegt, gibt es einige Bands, bei denen sich automatisch Vorfreude einstellt, wenn man nur ihren Namen hört.

Zu diesen Bands gehört ohne Zweifel DARKANE, denn die fünf Schweden haben seit Jahren den Ruf, nicht nur konzeptionslos drauflos zu knüppeln, sondern Aggressivität mit spieltechnischer Intelligenz verbinden.
Und dass DARKANE auch "Demonic Art" nicht so einfach dahingehunzt haben, sondern dass die Aufnahmen mit großer Akribie durchgezogen wurden, davon konnten sich die Fans der Band im Vorfeld bereits in einem achtteiligen Video-Tagebuch überzeugen.

DARKANE werden auch in diesem Fall ihrem Ruf mal wieder mehr als gerecht. Mit neuem Sänger bewaffnet wird knapp eine Dreiviertelstunde am oberen Qualitätslimit gethrasht. "Demonic Art" besitzt wirklich alles, was man sich von einem Thrash-/Deathmetal- Album erhoffen kann: einen erstklassigen Sound, auf den Punkt gespielte Songs, Speed-Songs, Blastbeats aber auch Gassenhauer im gemäßigten Tempo, mal gnadenlos geprügelt, mal eher symphonisch daherkommend.
Hinzu kommt, dass Neu-Sänger Jens Broman auf dem Album sehr vielseitig und differenziert zu Werke geht. Da wird geschrien, gegrowlt und gegrunzt, aber auch mehrstimmige Refrains sind desöfteren auf "Demonic Art" zu finden. Ein bisschen erinnert seine Gesangsform dabei an den gerade vor ein paar Tagen verstorbenen Gus Chambers.

Obwohl die Platte durchweg ein Hammer ist, möchte ich hier noch Demonic Art, Absolution und Wrath Connection als Anspieltipps nennen.
Insbesondere der letztgenannte Song hat es mir mit seiner wabernden Gitarrenwand besonders angetan.

Tja, was soll man noch sagen, DARKANE bekommen von mir fast Maximalpunktzahl. Es wird schwer für andere Thrashbands werden, "Demonic Art" in diesem Jahr noch zu toppen.

Kay Markschies, 30.10.2008

 

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