Darkane

The Sinister Supremacy

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.07.2013
Jahr: 2013
Stil: Death Metal, Thrash Metal

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Darkane Homepage



Redakteur(e):

Kay Markschies


Darkane
The Sinister Supremacy, Massacre Records, 2013
Lawrence MackroryVocals
Christofer MalmströmGuitars
Klas IdebergGuitars
Jörgen LöfbergBass
Peter WildoerDrums
Produziert von: Daniel Bergstrand Länge: 57 Min 29 Sek Medium: CD
01. Sounds Of Pre-Existence10. Collapse Of Illusions
02. The Sinister Supremacy11. By Darkness Designed
03. Mechanically Divine12. Existence Is Just A State Of Mind
04. Ostracized
05. The DeclineDigipak Bonustracks:
06. Insurrection Is Imminent13. Malicious Strain
07. In The Absence Of Pain14. I, Author Of Despair
08. Humanity Defined
09. Hate Repentance State

Von DARKANE ist wahrlich in den letzten Jahren wenig zu hören gewesen.
Ein geschlagenes halbes Jahrzehnt ist seit dem letzten genialen Opus "Demonic Art" ins Land gezogen und wenn, dann war nach diesem Output höchstens von Abgängen in Form von Shouter Jens Broman bzw. dem drohenden Umzug von Peter Wildoer, der beinahe der Nachfolger von Mike Portnoy bei DREAM THEATER geworden wäre, die Rede.

Aber wie viele Bands haben DARKANE auch diese "Krise" erfolgreich durchschritten und nun mit dem neuen, alten Frontmann Lawrence Mackrory ein neues Album herausgebracht, dass den Vergleich mit seinem Vorgänger wahrlich nicht scheuen braucht.

"The Sinister Supremacy" basiert auf dem alten guten DARKANE-Rezept, technisch höchst anspruchsvolle Melodien und Riffs in ein Hochgeschwindigkeits-Death-/Thrash-Metal-Kleid zu stecken. Dabei werden in punkto Speed - gerade auf der ersten Hälfte der Platte - keine Gefangenen gemacht, während im zweiten Abschnitt der Platte Halftime-Rhythmen dominieren.
DARKANE zeigen sich auch 2013 wieder extrem experimentierfreudig und scheuen sich z.B. auch nicht, auf den Tracks Sounds Of Pre-Existence oder Hate Repentance State instrumental und symphonisch an die Sache heranzugehen.
Neben den üblichen Metal-Gitarren sind z.B. auch Streicher, Mandolinen und das gute alte Mellotron auf "The Sinister Supremacy" zu hören.

Auch wenn die Stimme von Jens Broman sehr gut zu DARKANE passte, so muss man den Schweden 2013 bescheiden, ebenfalls in Bezug auf den Gesang Fortschritte gemacht zu haben.
Mackrory beschränkt sich nicht zur auf's Grunzen, sondern schaltet insbesondere in den Refrains immer mal wieder auf Melodie um und gibt den Songs oftmals dadurch eine schöne Wendung.

Mit DARKANE-Alben ist es für mich fast wie mit MOTÖRHEAD. Man weiß eigentlich immer, was man in etwa erwarten kann, aber man wird nie wirklich von einem Album enttäuscht.
Im Gegenteil, "The Sinister Supremacy" hat mich schwer begeistert und ist mit Sicherheit eines der wichtigsten Schwermetallgeschütze dieses Jahres.

Kay Markschies, 02.07.2013

 

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