Darryl Way

Children Of The Cosmos

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.08.2014
Jahr: 2014
Stil: Pop, Rock

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Darryl Way Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


Darryl Way
Children Of The Cosmos, Cherry Red Records/Right Honourable Records, 2014
Darryl WayAll Instruments, Vocals
RosieVocals on Track 07
Produziert von: Darryl Way Länge: 56 Min 44 Sek Medium: CD
01. Children Of The Cosmos07. Fire With Fire (featuring Rosie)
02. Spooks08. Lagan Love
03. The Best Of Times09. A Winter's Tale
04. Nature's Way10. A Modern Tale
05. Summer Of Love11. An American Tale
06. Don't Look Back (featuring Pachelbel's Canon)12. Sergey

Der Violinenvirtuose und Komponist Darryl Way wird in den Rockmusik-Annalen als Mitbegründer der legendären britischen Progressive und Art Rock Formation CURVED AIR geführt. Nach Auflösung der Band (die letzte Wiederbelebung der Truppe anno 2009 erfolgte ohne sein Zutun) brachte Way diverse Soloalben in den Genres Rock und Klassik heraus, nahm jedoch ebenso unter anderem mit Gruppen wie DARRYL WAY’S WOLF, VERISMA und FORTRESS auf. Außerdem wirkte er an dem Soundtrack für den IMAX-Film ’The Living Sea’, der unter Verwendung der Musik von Sting entstand, und an dem Album “The Long Goodbye - Symphonic Music Of PROCOL HARUM“ mit. Seine aktuellste alleinige Produktion “Children Of The Cosmos“ erschien erst kürzlich.

Laut eigener Aussage wollte Mr. Way mit dieser Veröffentlichung den experimentellen Geist, der zum progressiven Rock der späten 1960er und frühen 1970er Jahre führte, auffrischen oder gar aufs Neue erstehen lassen. Sicher eine hehre Absicht, der er jedoch kaum gerecht wird. Vielmehr schallen dem Hörer wohl zu großen Teilen künstlich erzeugte poppige, gelegentlich auch rockige, Klänge entgegen. Das Etikett des “Progressive Rock“ haben diese zwölf Tracks kaum verdient. Schon gar nicht im klassischen Sinne. Es blitzen allerhöchstens da und dort ein paar wenige, progressive zu nennende, Ansätze auf. Die Songs besitzen, alles in allem, nicht übermäßig viele überzeugende Qualitäten. Sie wirken zumeist recht harm- und belanglos. Da bleibt so gut wir nichts hängen. Eben gehört, schon wieder vergessen. Schade.

“Children Of The Cosmos“ erfüllt keinesfalls die Voraussetzungen eines ernst zu nehmenden Prog Rock Werkes. Dafür ist das Material schlicht zu schmalbrüstig und durchschnittlich ausgefallen. Liest man sich die persönlichen Anmerkungen des Briten durch, erscheint es einem angesichts des Ergebnisses unverständlich, wie er seine eigenen Vorgaben dermaßen verfehlen konnte. Andererseits könnte es aber auch sein, dass der Künstler eigentlich meint, dass seine Schöpfungen in der Tradition des heraufbeschworenen experimentellen Geistes vergangener Jahrzehnte stehen, der erst zum Einsetzen der damaligen Progressive Rock Bewegung führte.

Michael Koenig, 02.08.2014

 

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