Daughtry

Leave This Town

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 24.07.2009
Jahr: 2009
Stil: Hard Rock

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Daughtry Homepage



Redakteur(e):

Marc Langels


Daughtry
Leave This Town, Sony Music, 2009
Chris DaughtryGesang & Gitarre
Josh SteelyGitarre
Brian CraddockGitarre
Josh PaulBass
Joey BarnesSchlagzeug & Klavier
Produziert von: Daughtry Länge: 53 Min 56 Sek Medium: CD
01. You Don't Belong07. September
02. No Surprise08. Ghost Of Me
03. Every Time You Turn Around09. Learn My Lesson
04. Life After You10. Supernatural
05. What I Meant To Say11. Tennessee Line
06. Open Up Your Eyes12. Call Your Name

Gemäß dem alten Motto: "Man soll das Eisen schmieden, so lange es heiß ist", haben sich DAUGHTRY nicht allzu viel Zeit gelassen, um den Nachfolger für das überaus erfolgreiche Debüt nachzulegen. Nun als komplette Band setzen DAUGHTRY die Geschichte dort fort, wo sie bei “Daughtry“ aufgehört hatten: Gitarren-getriebener Hard-Rock mit eingängigen Melodien im Stile von NICKELBACK, THEORY OF A DEADMAN, HINDER oder den sanfteren STAIND. Das Album hätte denn auch gut wie die ersten Single No Surprise heißen können, denn Überraschungen erlebt der Hörer hier keine.

Sicher es wurde ein wenig an der Härte-Schraube gedreht, wie etwa beim Opener You Don’t Belong, aber dieser kurze Eindruck ist bereits bei No Surprise schnell wieder zunichte gemacht. Dabei verwundert ein Blick auf die Credits dann auch nicht, denn das Lied entstand in Kollaboration mit NICKELBACK-Frontmann Chad Kroeger und so klingt das Lied dann auch deutlich nach den kanadischen Millionen-Sellern. Es hätte genauso gut auf deren letzten Album “Dark Horse“ erscheinen können. Gleiches gilt entsprechend auch für Life After You, den Chad und Chris ebenfalls zusammen schrieben und der gute Chancen darauf hat, als Single veröffentlicht zu werden.

Auch im weiteren Verlauf des Albums bleiben DAUGHTRY leider den Nachweis einer wirklichen Eigenständigkeit schuldig. Das ist nicht wirklich schlimm, denn die Songs sind durch die Bank weg stark und treffen haargenau die Grenze zwischen rockig und eingängig, so dass sowohl die Hard-Rock-Fraktion als auch die Anhänger des Pop-Rock ihre Freude haben werden. Aber es ist eben auch die Frage, warum die Leute denn nun das Album von DAUGHTRY wirklich kaufen müssen, anstatt sich vielleicht lieber das letzte NICKELBACK- oder aber das aktuelle THEORY OF A DEADMAN-Werk zuzulegen. Dass sind sicherlich alles Einwände, die man schon gegen das Debüt haben konnte, aber etwas mehr Mut und mehr Eigenständigkeit wären aus meiner Sicht schon zu begrüßen gewesen.

Marc Langels, 24.07.2009

 

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