Day Eleven

Sleepwalkers

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 30.10.2007
Jahr: 2007

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Redakteur(e):

Kay Markschies


Sleepwalkers, Dockyard 1, 2007
Janne Aleksi Pajari Vocals, Guitar
Matti Lötjönen Guitar
Sopranen Olli Guitar
Kimmo Kärkkäinen Bass
Luca Drums
Produziert von: Jens Bogren Länge: 39 Min 37 Sek Medium: CD
1. Dissonance Fading6. Blood Runs Thick
2. Message7. Your Cloud
3. If Nothing Comes Of You8. The Absolute
4. Untitled9. Whenever You Say You Love Me
5. Coma10. Simply Lethal

Finnland.... unendliche Weiten !!!
Wir schreiben das Jahr 2007 und wieder einmal versucht eine Band aus dem Land der tausend Seen eine Platte zu produzieren, die noch nie ein Mensch zuvor gehört hat.

Spaß beiseite ! Neben den anderen skandinavischen Ländern, aus denen wir in den letzten Jahren hauptsächlich mit allerlei Gegrunze beglückt wurden, tat sich hauptsächlich Finnland immer wieder durch eine große Anzahl an guten Rockacts hervor (WALTARI, APOCALYPTICA, H.I.M., THE RASMUS, SENTENCED, STRATOVARIUS, LORDI, NIGHTWISH, SUNRISE AVENUE und die LENINGRAD COWBOYS sind hier nur die wichtigsten Beispiele).

Auch DAY ELEVEN fühlen sich eher dem erdigen Rock verpflichtet ohne sich dabei auf eine musikalische Grundausrichtung festzulegen.
Zwar schreiben die Jungs in Ihrer Bandbiographie, dass sie sich in erster Linie dem Grunge der 90er Jahre verpflichtet fühlen.
Doch wer "Sleepwalkers" gehört hat, der weiß, dass dies nur die halbe Wahrheit ist. Schon auf dem Opener Dissonance Fading stehen eher punkige Töne ála BAD RELIGION oder GANG GREEN im Vordergrund und der zweite Song Message weckt eher Erinnerungen an FAITH NO MORE anstatt an NIRVANA, SOUNDGARDEN oder PEARL JAM.

"Sleepwalkers" startet furios und zündet ein Feuerwerk nach dem anderen. Die von den 3 (!!!) Gitarristen aufgebaute Gitarrenwand entfaltet sich aber hauptsächlich in der ersten Hälfte der Platte, in der zweite Hälfte hingegen geht es kompositorisch ein wenig ruhiger zu.
Für die insgesamt gute Produktion zeichnet der erfahrene Jens Bogren verantwortlich, der schon so manche Platte jenseits und diesseits der Polarkreises zu einem erfolgreichen Produkt geführt hat.

Freundes des guten Rocks sollten hier ruhig mal zuschlagen. Unter den 10 Stücken auf dem Longplayer findet sich keine einzige Enttäuschung. Lediglich die kurze Spieldauer ist ein bisschen unbefriedigend, machen doch die knapp 40 Minuten Hunger auf mehr.

Kay Markschies, 30.10.2007

 

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