Dead Quiet

Truth And Ruin

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.08.2020
Jahr: 2020
Stil: Proto Metal
Spiellänge: 45:59
Produzent: Jesse Gander

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Plattenfirma: Artoffact Records

Promotion: Gordeon Music


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Black Sabbath

Deep Purple

Ghost

Graveyard

Judas Priest

Ozzy Osbourne

Uriah Heep

Titel
01. Atoned Deaf
02. Forever Unsung
03. Sound And Fury
04. Truth And Ruin
 
05. Partial Darkness
06. The Sign Of A Sealed Fate
07. Cold Grey Death
Musiker Instrument
Kevin Keegan Gesang & Gitarre
Brock MacInnes Gitarre
Mike Grossnickle Bass
Mike Rosen Keyboards & Gesang
Jason Dana Schlagzeug

Die Band DEAD QUIET aus Vancouver ist bei uns – trotz bislang zweier LPs – noch ein reicht unbeschriebenes Blatt. Das sollte sich aber spätestens mit ihrem nunmehr dritten Werk ändern. Denn die Kanadier zelebrieren auf “Truth & Ruin“ einen Sound, der sowohl den Heavy Rock und Metal Größen wie DEEP PURPLE, BLACK SABBATH, URIAH HEEP oder JUDAS PRIEST Respekt erweist, aber dabei nie altbacken oder kopiert klingt.

Die fünf Musiker, die im „normalen“ Leben übrigens überwiegend als Sozialarbeiter in Downtown Vancouver arbeiten, bieten hier einen Sound, den man nur als dramatisch und mitreißend sowie explosiv und mit einigen Überraschungen gespickt beschreiben kann. Schon der Opener Atoned Deaf ist dazu angetan, jeden Metal-Fan für die Band zu begeistern, mit einem Riff, das einem lange nicht mehr aus dem Kopf geht.

(Foto: Milton Stille)

DEAD QUIET breiten auch auf diesem dritten Werk einen Sound-Teppich aus zwei mächtigen Gitarren und einer beständig röhrenden Orgel und einer konstant groovenden Rhythmus-Sektion aus. Darüber singt Frontmann Kevin Keegan mit einer Stimme, die man nicht unbedingt „schön“ nennen wird, die aber so perfekt die Emotionen der Songs wiedergibt, wie es weiland ein Ozzy Osbourne in den Anfangstagen von BLACK SABBATH getan hat.

Insgesamt haben die Kanadier hier zwar „nur“ sieben Songs im Angebot, aber die haben es eben auch in sich. Forever Unsung steigt eher etwas bluesig ein, steigert sich aber sukzessive in eine Heavy Rock-Hymne mit furiosem Ende und unterstreicht den Anspruch der Band, auf diesem Album Hook-orientierter an ihre Songs heranzugehen. Sound And Fury erinnert beim Riff stark an BLACK SABBATHs Großmeister Tony Iommi. Der Titelsong ist etwas schleppender und voller düsterer Atmosphäre, in der Keegan seine ganzen negativen Emotionen packen kann. Schließlich sagte er selber: „Ich hatte ein sehr hartes Jahr hinter mir. Ich war in einer sehr ungesunden Beziehung. Einige meiner Freunde starben.“

Damit ist natürlich klar, dass hier keine leichten Sounds und lockeren Melodien geboten werden – und dennoch sind die Songs auf ihre Weise sehr eingängig und vor allen Dingen faszinierend. Ganz besonders trifft dieses Attribut dabei auf das abschließende Cold Grey Death zu, das wirklich ein epischer und zum Teil auch fast symphonischer Schlusspunkt für ein wirklich rundum begeisterndes Album. Mit “Truth And Ruin“ haben DEAD QUIET eine Scheibe vorgelegt, die ihren Bekanntheitsgrad hoffentlich weltweit steigern wird.

 

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