Deadbird

III: The Forest Within The Tree

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.09.2019
Jahr: 2018
Stil: Doom Metal
Spiellänge: 38:26
Produzent: Deadbird & Alan Burcham

Links:

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Plattenfirma: 20 Buck Spin

Promotion: Sure Shot Worx


Redakteur(e):

Michael Koenig

Titel
01. The Singularity
02. Luciferous Heart
03. Heyday
04. Alexandria
 
05. 11:34
06. Brought Low
07. Bone & Ash
08. Ending
Musiker Instrument
Alan Short Guitar, Vocals
Jeff Morgan Bass, Vocals
Phillip Schaaf Drums
Reid Raley Bass, Vocals
Chris Terry Synthesizers, Samples, Vocals
Chuck Schaaf Guitar, Vocals, Bass

Die aus dem US-Bundesstaat Arkansas stammende Formation DEADBIRD hat seit ihrer Gründung anno 2002 neben diversen Um- und Neubesetzungen auch plattentechnisch etwas vorzuweisen. Nach den beiden Alben "The Head And The Heart" (2004) und "Twilight Ritual" (2008) sowie einer Split-Scheibe mit BURNED UP BLED DRY von 2010, ließen die Jungs 2018 den Longplayer "III: The Forest Within The Tree" die Reise zu den Fans antreten. Wir krallten uns ein Exemplar davon, um Euch darüber berichten zu können.

Wenn man bedenkt, dass zwischen dem vorletzten vollwertigen Album und der aktuellen Veröffentlichung der Amis mehr als zehn Jahre ins Land gezogen sind, kann hier von flottem Arbeitstempo gewiss keinerlei Rede sein. Vielleicht hat sich ihr Produktionsrhythmus ja der behäbigen Geschwindigkeit des Doom Metal, dem sie hauptsächlich frönen, angepasst, was zum Glück aber nicht das Geringste über die Qualität des hier abgelieferten Materials aussagt.

Alles in allem fällt beim Anhören der Tracks besonders auf, dass das Sextett sich, trotz aller Doomigkeit, (offensichtlich doch immer wieder recht gerne) darauf einlässt, Experimente mit weiteren stilistischen Ausrichtungen beziehungsweise Abweichungen von seinem angestammtem Subgenre zu wagen. Hier tauchen sowohl Elemente aus Grunge als auch aus dem guten alten Death Metal auf.

Wenn man berücksichtigt, dass die acht Stücke extrem unterschiedlich Spielzeiten aufweisen (neben kurzen Nummern sind auch solche mit Überlänge und dazwischen dabei), ist es höchst erfreulich, dass das keinen Unterschied bezüglich des Unterhaltungswertes macht. Auch wenn die doomige Zähigkeit letztlich dominiert, ist die Platte dennoch meilenweit davon entfernt, überholt, abgestanden oder langweilig zu klingen.

"III: The Forest Within The Tree" kann man sich getrost zu Gemüte führen, selbst wenn einem eigentlich eine allzu große Sympathie für die andauernde Beschallung mit schleppenden Sounds abgeht, denn DEADBIRD ist mit ihrem letzten Output in gewisser Weise quasi die Quadratur des Kreises gelungen. Sie liefern stark komponierten, gekonnt eingespielten und adäquat produzierten, immer noch fetten Doom Metal ohne das Bremspedal beständig komplett durchgetreten zu halten.

 

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