Décembre Noir

The Renaissance Of Hope

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.01.2021
Jahr: 2020
Stil: Melodic Death/Doom Metal
Spiellänge: 48:00
Produzent: Alexander Dietz & Decembré Noir

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Plattenfirma: Lifeforce Records


Redakteur(e):

Michael Koenig

Titel
01. A Swan Lake Full Of Tears
02. Hope/Renaissance
03. Ritual And Failure
 
04. Streets Of Transience
05. Wings Of Eschaton
06. Behind The Scenes
Musiker Instrument
Lars Dotzauer Vocals
Sebastian Görlach Guitars
Martin Ortlepp Guitars
Stephan Hünniger Bass
Kevin Kleinschmidt Drums
Guests:
Kai Telemann Additional Vocals on Track 01
Alexander Dietz Additional Bass, additional Synthesizers

Dem 2008 in Thüringen gegründeten Quintett DÉCEMBRE NOIR liegt besonders der Metal am Herzen. Genauer gesagt, handelt es sich dabei um den Death Metal und den Doom Metal.

Nach den drei Studioalben “A Discouraged Believer“ (2014), “Forsaken Earth” (2016) und dem selbst von Kritikerseite vollkommen zu recht bejubelten “Autumn Kings” (2018) präsentierte die deutsche Band vor Monaten ihren vierten Longplayer “The Renaissance Of Hope“. Wir testeten den Tonträger nur allzu gerne ausführlich für unsere Leser.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ganz so toll, wie ihre Vorgängerin ist die aktuelle Veröffentlichung der Erfurter nicht geworden. Das ist schade, denn eigentlich sollte jedes weitere Werk mindestens einen Schritt nach vorne in einer Musikerkarriere bedeuten. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass “The Renaissance Of Hope“ als schlechte oder gar verpatzte Arbeit dasteht. Beileibe nicht. Schließlich können die fünf  Jungs aus Ostdeutschland immer noch eine oberamtliche Extrem-Metal-Kelle schwingen, wie sie auch mit ihrem vierten Release beweisen. Das Hauptmanko ist halt, dass sie es dieses mal weder so genial, noch derart konsequent tun, wie auf ihrem bisherigen Meisterstück.

Die sechs (durch die Bank überlangen) Tracks sind stark interpretiert, kraftvoll produziert und setzen dem Zuhörer beinahe keine Durchhänger vor. Im Großen und Ganzen funktioniert die Mischung aus Death Metal, Doom Metal und Thrash Metal nämlich ziemlich überzeugend. Bloß die düstere Atmosphäre ist hier nicht ganz so fesselnd gelungen. Das Songwriting (Spoken Words inklusive) wirkt schlicht und ergreifend weniger ausgereift und unnachahmlich.. 

DÉCEMBRE NOIR liefern mit “The Renaissance Of Hope“ insgesamt ein recht gelungenes viertes Album ab, das “Autumn Kings” letzten Endes jedoch nicht das Wasser zu reichen vermag. So bleibt eben abzuwarten, ob deren nächste Produktion die Truppe weiterbringt.

 

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