Denight

Human Reflections

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.06.2010
Jahr: 2010
Stil: Gothic Rock, Dark Wave

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Denight Homepage



Redakteur(e):

Martin Schneider


Denight
Human Reflections, Echozone/Bob Media, 2010
StephanVoice
MarkusKeyboards
MadBass
HolgerGuitar
MischaDrums
TimGuitar, Composing
Produziert von: Tim Hochstetter Länge: 51 Min 16 Sek Medium: CD
01. Unreal06. Brainwash
02. The Flame07. Selfaware
03. Human Reflections08. Psycho Ways
04. Questions09. White Light
05. The Core10. Sorry (Bonus Track)

Sehr überzeugend präsentieren sich DENIGHT, die Formation um Ex-DIARY OF DREAMS-Gitarristen Tim auf ihrem zweiten Album "Human Reflections".

Stilistisch betritt die Band aus dem Rheinland kein Neuland, sondern greift melodisch-melancholischen Gothic Rock auf, wie man ihn in ähnlicher Form von den DREADFUL SHADOWS her kennt.

Was DENIGHT auszeichnet, ist der unbefangene Umgang mit den verschiedenen Zutaten ihres Sounds. Die Dark Wave-Elemente werden überaus gefühlvoll und sanft herausgearbeitet. Sänger Stephan besitzt dafür auch eine prädestinierte, samtweiche Stimme und würden DENIGHT lediglich diesen Trumpf ausspielen, müsste die Fraktion der Kuschelgruftis um DE/VISION und ZERAPHINE verdammt aufpassen, dass ihnen nicht die überwiegend weiblichen Fans davon schmelzen.

Die Mönchengladbacher haben aber gar kein gesteigertes Interesse sich ausschließlich in diesen Regionen zu bewegen. Vielmehr bugsiert man sich durch druckvoll-dynamische Schlagzeugarbeit und harte Gitarren wieder an die Seite der energischen Rocker, wie THE CASCADES oder LACRIMAS PROFUNDERE, in vereinzelten Passagen sogar darüber hinaus.

Kann das funktionieren? Ist das nun Gothic Rock mit extra viel Gefühl, oder haben wir es hier mit der härtesten Dark Wave Band zu tun, die das Genre bislang hervorgebracht hat?

Sucht es euch aus. Egal von welcher Seite man sich DENIGHT nähert, man muss der Formation schlicht gute Kompositionen und deren spannende Interpretation attestieren. Das Ergebnis ist dann ein in sich stimmiges Album, das seinen besonderen Reiz daraus zieht, sich eben nicht eindeutig auf Gothic Rock oder Dark Wave festzulegen.

Martin Schneider, 16.06.2010

 

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