Derek Sherinian

Mythology


CD-Review

Reviewdatum: 16.02.2014
Jahr: 2014
Stil: Progressive Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Derek Sherinian
Mythology, Eagle Rock, 2014
Derek SherinianKeyboards
Simon PhillipsSchlagzeug
Steve LukatherGitarre
Zakk WyldeGitarre & Gesang
Jerry GoodmanElectric Violin
Allan HoldsworthGitarre
Tony FranklinBass
Steve StevensGitarre
Brian TichyGitarre & Schlagzeug
Marco MendozaBass & Gesang
Rufus PhilpotBass
John SykesGitarre
Produziert von: Derek Sherinian mit Brian Tichy & Simon Phillips Länge: 45 Min 48 Sek Medium: CD
01. Day Of The Dead06. One Way Or The Other
02. Alpha Burst07. Trojan Horse
03. God Of War08. A View From The Sky
04. El Flamingo Suave09. The River Song
05. Goin' To Church

Zu Beginn des dritten Millenniums entwickelte sich Derek Sherinian zu einer wahren Kreativkraft. Nach “Inertia“ (2001) und “Black Utopia“ (2003) war “Mythology“ (2004) bereit sein drittes Solo-Album binnen vier Jahren. Und wieder konnte er neben den vertrauten Gesichtern von Zakk Wylde, Steve Lukather, Tony Franklin, Jerry Goodman, Simon Phillips auch wieder zahlreiche neue Gäste auf dem Album begrüßen.

Da wäre zum einen Fusion-Legende Allan Holdsworth, der sich gleich beim ersten Track Day Of The Dead mit einem schlichtweg brillanten Solo verewigt. Aber sein Beitrag zum später folgenden One Way Or The Otherist kaum weniger spektakulär und wird Genre-Fans begeistern. Zudem gelang es Sherinian auch John Sykes für einen Song ins Studio zu zerren. Der Mann, der mit WHITESNAKE auf “1987“ Metal-Geschichte geschrieben hat, veredelt zusammen mit Zakk Wylde den Track God Of War.

Den größten Gitarren-Einfluss bei diesem Album hatte aber wohl Steve Stevens, den Sherinian durch die gemeinsame Arbeit bei Billy Idol kennen gelernt hatte. Dieser beweist seine Qualitäten nicht nur an der akustischen Gitarre in El Flamenco Suave sondern steuert auch die Ideen zu den beiden Tracks Alpha Burst sowie A View From The Sky bei. Diese beiden Tracks versprühen ein gewisses Jeff Beck-Feeling und gehören aus meiner Sicht neben dem Opener zu den Highlights des Albums. Zumal sie eine ganz andere Seite von Stevens – aber auch Sherinian – zeigen.

Auch auf seinem insgesamt vierten Solo-Album findet Derek Sherinian – sicherlich auch bedingt durch die Hinzunahme neuer musikalischer Helden – neue Ausdrucksmöglichkeiten, ohne dabei zu weit von dem Sound abzuweichen, der seine früheren Werke auszeichnete. Diese harten vom Progressive Metal beeinflussten Songs sind hier ebenfalls in ausrechender Anzahl vorhanden, um die Fans mehr als nur zufrieden zu stellen. “Mythology“ reiht sich nahtlos ein in die Reihe der wirklich exzellenten Solo-Werke des ehemaligen DREAM THEATER- und BLACK COUNTRY COMMUNION-Keyboarders. Außerdem sind in dieser Reihe noch die CDs “Blood Of The Snake“ und “Molecular Heinosity“ erschienen. Diese hat der Kollege Ralf Stierlen aber schon ausführlich für Hooked On Music besprochen.

Marc Langels, 11.02.2014

 

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