Destruction

The Curse Of The Antichrist - Live In Agony

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 24.09.2009
Jahr: 2009
Stil: Thrash Metal

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Redakteur(e):

Kay Markschies


Destruction
The Curse Of The Antichrist – Live In Agony, AFM Records/Soulfood, 2009
SchmierBass, Gesang
MikeGitarre
MarcSchlagzeug
Gäste:
Bobby EllsworthGesang auf "The Alliance Of Hellhoundz"
Oddleif StenslandGesang auf "The Alliance Of Hellhoundz"
PeaveyGesang auf "The Alliance Of Hellhoundz"
Produziert von: n.b. Länge: 98 Min 01 Sek Medium: CD
CD 1:
01. The Butcher Strikes Back06. D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.
02. Curse The Gods07. Eternal Ban
03. Nailed To The Cross08. Urge The Greed Of Gain
04. Mad Butcher09. Thrash Till Death
05. The Alliance Of Hellhoundz10. Metal Discharge
CD 2:
01. The Damned07. The 7 Deadly Sins
02. Cracked Brain08. The Antichrist
03. Soul Collector09. Reject Emotions
04. Death Trap10. Thrash Till Death (Three Drumkits Wacken Inferno)
05. Unconscious Ruins11. Total Desaster
06. Life Without Sense12. Bestial Invasion

Fans des deutschen Thrash Metal-Urgesteins DESTRUCTION werden frohlocken.
Rechtzeitig zum 25-jährigen Bandjubiläum und rund 20 Jahre nach "Live Without Sense" veröffentlichen Schmier und Co. ihr zweites, in Europa offiziell erscheinendes Live-Album.
Zwar wurde 2002 "Live Devastation" aufgenommen, wer als Europäer jedoch in den Genuss dieses Livedokumentes kommen wollte, der musste sich schon ein Flugticket nach Japan oder die limitierte Version der DVD "Live Discharge" zulegen.

Die Erwartungshaltung beim deutschen DESTRUCTION-Fan wird dementsprechend hoch sein. Mir war gleich nach den ersten Minuten klar, die ich in "The Curse Of The Antichrist – Live In Agony" hineingehört habe, dass dieses Live-Album sich zum absoluten Pflichtkauf der Anhängerschaft entwickeln wird.
Dies hat zwei Gründe. "Live Without Sense" klang seinerzeit ein wenig verwaschen und undifferenziert. "The Curse Of The Antichrist – Live In Agony" hingegen ist knackig produziert und transportiert die Live-Atmosphäre zwei Ecken besser als der 20 Jahre alte Vorgänger.
Weiterhin sind natürlich erst auf dem neuen Album die Songs der zweiten Bandphase, die im Jahr 2000 mit "All Hells Break Loose" begann, enthalten und sollte somit zusätzlicher Kaufanreiz sein.

Ein wesentlichen Pluspunkt kann das Album dadurch verbuchen, dass Konzerte mit besonderem Charakter aufgenommen wurden, nämlich Gigs in Wacken (mit Gastauftritten der Sänger von OVERKILL und RAGE) und Tokyo, wo sich Schmier u.a. in der japanischen Sprache versucht.
Zu den Ansagen zwischen den Songs mag man stehen wie man will. Die einen werden sie als Ausdruck der Power, die DESTRUCTION live entwickelt, interpretieren, andere werden der Meinung sein, dass diese hier und da knapp an der Peinlichkeit vorbeischrammen und von der Tonlage her ein bisschen an eine englische Version von AUSBILDER SCHMITT erinnern.

Doch ehrlich gesagt: wen scheren schon die Ansagen zwischen den Songs?
DESTRUCTION ist ein furioses Live-Album gelungen, dass auch den alten Songs ein modernes und lebendiges Gesicht gibt und vielen Metalheads wieder Appetit machen wird, das südbadische Trio mal wieder selbst in den Konzertsälen zu besuchen.

Kay Markschies, 23.09.2009

 

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