DevilDriver

Pray For Villains

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.07.2009
Jahr: 2009
Stil: Thrash Metal, Death Metal

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Redakteur(e):

Kay Markschies


DevilDriver
Pray For Villains, Roadrunner Records, 2009
Dez FafaraVocals
Mike SpreitzerGuitar
Jeff KendrickGuitar
Jon MillerBass
John BoecklinDrums
Produziert von: Logan Mader Länge: 56 Min 15 Sek Medium: CD
01. Pray For Villains08. Waiting For November
02. Fate Stepped In09. It's In The Cards
03. Pure Sincerity10. Another Night In London
04. Back With A Vengeance11. Bitter Pill
05. I've Been Sober12. Teach Me To Whisper
06. Resurrection Blvd.13. I See Belief
07. Forgiveness Is A Six Gun

Auch in Musikerkreisen gibt es immer wieder Konstanten, auf die man sich stets verlassen kann.
Eine dieser Konstanten ist die Veröffentlichung von DEVILDRIVER-Platten in Jahren mit ungerader Ziffer.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 benötigten Ex-COAL CHAMBERS-Sänger Dez Fafara und seine Mitstreiter stets ein Doppeljahr, um den Zyklus Komponieren, Proben, Aufnehmen, Touren zu durchlaufen.

Bereits mit den ersten beiden Platten, auf denen man sich noch fast ausschließlich am Death Metal orientierte, wussten die Rocker aus Santa Barbara zu gefallen.
Dies ist auf "Pray For Villains", ich nehme es vorweg, nicht anders.
Denn auch bei der Qualität der dreizehn Tracks herrscht die bereits oben gelobte Zuverlässigkeit des Fünfers vor.
Was sich ein bisschen geändert hat, ist die neu entdeckte Lust am Groove. Zwar donnern uns immer noch mehrheitlich die Double Bassdrums von Schlagwerker John Boecklin entgegen, ab und zu gibt es neuerdings aber auch mal einen schlichten 4/4-Rhythmus zu hören.

Dieses neue Phänomen wird bereits auf dem Opener und Titletrack Pray For Villains und im Besonderen auf Back With A Vengeance ausgiebig praktiziert.
Letztes ist ein eindeutiger Anwärter auf eine Videoauskopplung. Das Stück, das mit einem Refrain aufwartet, der schon fast nach RAMMSTEIN klingt, ist ein echter Neckbreaker und könnte mit entsprechender Promotion die Popularität der Band erheblich steigern.

Besonders erwähnen möchte ich auch noch den Song It's In The Cards, der mit seinem schleppenden Rhythmus und der doomartigen Atmosphäre eine tolle Abwechslung zu den meist schnell vorgetragenen Stücken ist.
Insgesamt geben sich DEVILDRIVER auf ihrem vierten Longplayer keine Blöße, was sicherlich auch der Erfahrenheit von Produzent Logan Mader ein wenig anzulasten ist. Der Sound ist wie gewohnt druckvoll und hart.

Mir persönlich gefällt der rhythmisch neu eingeschlagene Weg von DEVILDRIVER sehr gut. Kritiker werden vielleicht bemängeln, dass sich Sänger Farara damit wieder zu sehr auf seine Nu Metal- Wurzeln besinnen würde.
Doch davon sind DEVILDRIVER noch weit entfernt, schließlich sind die groovebetonten Passagen bisher nur in Sprenkeln auf "Pray For Villains" verteilt.

Kay Markschies, 08.07.2009

 

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