Diane Schuur

The Gathering

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 13.06.2011
Jahr: 2011
Stil: Jazz

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Redakteur(e):

Michael Masuch


Diane Schuur
The Gathering, Vanguard Records, 2011
Diane SchuurVocals, Piano
Steve GibsonGuitars
Mike RojasWurlitzer
Michael RhodesBass
Eddie BayersDrums
Eric DarkenVibraphon
Special Guests:
Larry CarltonGuitar (on Track 6)
Vince GillBacking Vocals (on Track 6)
Mark KnopflerGuitar (on Track 2)
Alison KraussHarmony Vocals (on Track 5)
Carmella RamseyHarmony Vocals (on Track 2)
Kirk WhalumTenor Saxophone (on Track 2)
Produziert von: Steve Buckingham Länge: 40 Min 19 Sek Medium: CD
01. Why Can`t He Be You06. Today I Started Loving You Again
02. Healing Hands Of Time07. `Til I Get It Right
03. Beneath Still Waters08. Am I That Easy To Forget
04.`Til I Can Make It On My Own09. When Two Worlds Collide
05. Don`t Touch Me10. Nobody Wins

Es stechen doch immer wieder Platten heraus, die man so gar nicht auf der Rechnung hatte, wie jetzt z.B. Diane Schuurs neues Album "The Gathering", auf dem sie Country-Songs der 60er Jahre von Kris Kristofferson, Roger Miller oder auch Willie Nelson unter Zuhilfenahme illustrer Gäste geschmackvoll neu interpretiert und, um es vorweg zu nehmen, zu etwas reizvoll Eigenem macht.

In der Rekordzeit eines Tages nahm sie wesentliche Teile der 10 Songs auf, die dem Hörer Gänsehaut am laufenden Band verschaffen.
Hank Cochrans Why Can`t He Be You mit dezentem Jazzbesen begleitet, perlenden Pianoläufen und der herzzerreissenden Stimme Dianes jagen dem Hörer wohlige Schauer über den Rücken! Willie Nelsons Healing Hands Of Time verzaubert Kirk Whalum am Saxofon gemeinsam mit Mark Knopfler an der Gitarre und Diane Schuurs perlendem E-Piano zu einer großartigen Jazz-Gemme und die Spielfreude platzt bei allen förmlich aus den Nähten.

Larry Carltons filigranes Gitarrenspiel, das bei Today I Started Loving You Again an George Bensons On Broadway-Intro erinnert und ein mitreissendes Gesangs- und Gitarrenduell mit sich zieht, zeugt von der tollen Improvisationsfähigkeit der beiden Protagonisten.
Jazz-Keller prädestinierte Balladen wie Till I Get It Right oder Roger Millers herzergreifendes When Two Worlds Collide machen angenehm sprachlos und der eine oder andere verdrückt verschämt ein Tränchen dabei, wenn Diane Schuurs scheinbar schmerzgetränkte Seele beim Singen überquillt.
Angesichts dieser geballten Spielfreude, der Stimme und Leidensfähigkeiten von Diane Schuur, die einzelnen Songs zu fühlen und ihnen neues, jazzgetränktes Leben einzuhauchen, fällt es schwer zu glauben, das dies jemals Country-Songs waren.

Diane Schuur hat hier mit dem 22. Album ihrer Karriere ein großartiges Jazz-Juwel mit Gänsehautgarantie abgeliefert, bei dem man mit Superlativen ruhig großzügig umgehen kann! Chapeau, meine Liebe, und mach schon mal Platz für den nächsten Grammy!

Michael Masuch, 02.06.2011

 

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