Dignity

Project Destiny

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 14.01.2009
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Project Destiny, Napalm Records, 2008
Jake E.Vocals
Martin MayrGuitars
Frank PittersKeyboards
John Boy BastardBass
Roland NavratilDrums
Produziert von: Frank Pitters & Roland Navratil Länge: 42 Min 07 Sek Medium: CD
01. Project Destiny06. Inner Circle Sympathy
02. Arrogance And Rapture07. The Edge Of The Blade
03. Cry In Despair08. Inner Demons
04. Dreams Never Die09. Don't Pay The Ferryman
05. Icarus

DIGNITY heißt ein Quintett, das aus vier Österreichern und einem Schweden besteht. Der Schlagzeuger Roland Navratil, der von den Symphonic Metallern EDENBRIDGE kam, und der Keyboarder Frank Pitters setzten die Band im Herbst des Jahres 2006 in die Welt. Die beiden Herren waren sich bereits seit einiger Zeit bekannt und spielten auch schon bei INVICTUS zusammen. Mit dem Hinzukommen des Gitarristen Martin Mayr und des Bassisten John Boy Bastard war die instrumentale Besetzung vollständig. Den Winter des gleichen Jahres nutzten die Musiker zur Ausarbeitung von Stücken und für die Produktion erster Demos. Im Frühjahr 2007, genauer gesagt im April, stand die Tracklist für das erste Album 'Project Destiny'. Jetzt fehlte nur noch ein geeigneter Vokalist. Zu Beginn des Monats Mai fingen DIGNITY mit den Aufnahmen von Schlagzeug, Bass und Gitarren in Wien an. Auditions mit verschiedenen Sängern brachten nicht den gewünschten Erfolg. Der Oktober bescherte dem Vierer in Person von Jake E. aus Schweden dann doch noch den lange gesuchten Sänger, der mit den Songs auf 'Project Destiny' keine Probleme hatte. Der neue Mann machte sich sofort an das Ausarbeiten der Gesangslinien und das Schreiben der Texte. Frank Pitters beschäftigte sich derweil mit den noch fehlenden Keyboardsounds. Anfang Februar 2008 reiste Mr. E. in die österreichische Hauptstadt und sang seine Vocals ein. Am Ende des Monats begaben sich Navratil und Pitters nach Schweden, damit Jonas Kjellgren (SCAR SYMMETRY, SONIC SYNDICATE u.a.) dem Material den finalen Mix verpassen konnte. Das Mastering führte Mika Jussila im Finnvox Studio durch.

DIGNITY zeigen sich auf ihrem Debütwerk 'Project Destiny' von der ganz eingängigen Seite und offerieren uns, hauptsächlich eher gebremsten, Melodic Hard Rock at its best.Typischer geht es in diesem Bereich nicht. Alle neun Nummern, sowohl die acht eigenen Stücke, als auch die Fremdkomposition, haben eines gemeinsam, nämlich die den Ohren schmeichelnde Grundmelodie. Den Aufbau gestalten die Musiker je nach Gusto, mal balladesk mit ein wenig Power, überwiegend als gezähmten, hin und wieder aber auch als von der Leine gelassenen Hard Rock. Wobei die heftigen Tracks auf alle Fälle mehr Abwechslung bieten.

Die Band lässt auf musikalischer Seite rein gar nichts anbrennen und macht einen erfahrenen und routinierten Eindruck. Diesen Burschen kann so schnell keiner was auf ihren Instrumenten vormachen. Jake E. erweist sich als versierter und für das von DIGNITY bediente Genre bestens geeigneter Mikrofonakrobat. Pitters und Navratil sind den Anforderungen, welche die Positionen der Produzenten an sie stellen, mehr als gewachsen.

Meine Lieblingsstücke auf 'Project Destiny' sind Project Destiny (teilweise bombastische und mächtige, abwechslungsreiche Hymne mit schönem Gitarrensolo), Arrogance And Rapture (spontan an EUROPE erinnernde Midtemponummer), Cry In Despair (stellenweise leicht schräger und etwas thrashig angehauchter melodischer Hard Rock-Stampfer, der zum Headbangen anregt), Dreams Never Die (leicht vertrackter, eckiger und flotter Hard Rocker mit Melodie und nettem Gitarrensolo), The Edge Of The Blade (zeitweise ungezähmtere und kantigere, dann wieder zurückgenommene Powerballade mit nettem Flitzefingersolo an der Gitarre), Inner Demons (fetziger, im flotten und mittleren Tempobereich angesiedelter melodischer Hard Rocker mit knackigem und kraftvollem Gitarrensolo) und Don't Pay The Ferryman (fetzige, rockende und eigenständige Version dieser im Original von CHRIS DE BURGH stammenden leicht angerockten Popnummer).

'Project Destiny' sei vor allem den Liebhabern nicht zu ungebändigter, eingängiger, manchmal auch etwas weniger gezügelter und auf melodischem Hard Rock basierender Songs, ans Herz gelegt.

Michael Koenig, 14.01.2009

 

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