Dimi On The Rocks

Once Upon A Time...

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.09.2020
Jahr: 2020
Stil: Singer-Songwriter
Spiellänge: 49:29
Produzent: Dimitrios Kassiouris

Links:

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Plattenfirma: DMG/Broken Silence

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Michael Koenig

Titel
01. Growin' Up
02. Lumberjack
03. Streets Of Ruins
04. Bleed
05. My Best Friend
 
06. Jo(e)ana
07. Mom's Song
08. Boogie 2.0
09. Lonesome Rider
10. Hellas (Hidden Track)
Musiker Instrument
Dimi On The Rocks Vocals, Guitars, Harp, Drums

Der Grieche Dimitrios Kassiouris trägt den Künstlernamen Dimi On The Rocks. Er ist sowohl solo, als auch mit seiner Combo THE FIRESUCKERS, die aus dem Sologitarristen Hilly Billy, dem Bassisten/Kontrabsassisten Mad Maik und dem Schlagzeuger Tom The Bomb besteht, musikalisch und kreativ aktiv.

Vor kurzem legte der Wahl-Ahlener (der schon seit seinem vierzehnten Lebensjahr Lieder über sein eigenes Leben und das menschliche Dasein im Allgemeinen schreibt) das selbst produzierte Album "Once Upon A Time...", das allein seinen Namen trägt, vor. Er bezeichnet sich als Singer-Songwriter und zählt zu seinen Haupteinflüssen Johnny Cash, Bob Dylan, Bruce Springsteen, die STRAY CATS und Jack Daniels. Na, das liest sich doch ganz interessant, oder? Jedenfalls rechtfertigt es auf alle Fälle näheres Hinhören, dachten wir uns und taten das dann auch.

Dem Rezensenten eines Albums sollten ja eigentlich möglichst verwertbare und umfassende Informationen darüber zuteil werden, was er da zu beschreiben hat. Das klappt mal mehr, dann mal weniger. In dem einen oder anderen (insgesamt jedoch eher seltenen) Fall geht das aber auch ziemlich komplett in die Hose. Bei "Once Upon A Time..." von Dimi On The Rocks scheint es sich (wenigstens in Teilen) um eines der wenigen gravierenden Vorkomnisse dieser Art zu handeln.

Der Informationszettel der Promofirma weist bei der Scheibe explizit auf einen 'deftigen Rock'n'Roll-Blues-Country-Mix', 'ein sattes Pfund Rock' und 'unterhaltsame Up Tempo Songs' hin.

Dem Testhörer stellt sich schon nach dem ersten Durchhören der Platte, die nicht unerhebliche Frage, ob er überhaupt den richtigen Tonträger in seinem CD-Spieler rotieren lassen hat. Seine Wahrnehmungen weichen (zumindest phasenweise) nämlich gehörig von den (zuvor zitierten) offiziellen Verlautbarungen ab.

Das hier Gebotene bewegt sich tatsächlich vielmehr in Richtung rauen, kehligen Gesang mit stark zurückgefahrener Begleitung durch Akustikgitarre, Mundharmonika, Gitarre und Schlagzeug in den stilistischen Ausrichtungen Singer-Songwriter, Blues und Country, garniert mit ein paar leidlich zündenden, flotteren Passagen. Beendet wird der Longplayer von einem versteckten, griechische Folklore wiedergebenden, griechisch gesungenen, Track.   

Mit der Veröffetlichung von "Once Upon A Time..." tut sich Dimi On The Rocks leider nur bedingt einen Gefallen. Das Songmaterial kommt sehr selten über die Vorgaben und Standards der weiter oben genannten, namhaften Künstler hinaus, ohne dabei jemals auch nur annähernd deren Qualitäten zu erreichen. Nach einer gewissen Zeit stellen sich zudem unbarmherzig Durchschaubarkeit und Vorhersehbarkeit ein. Für einen tatsächlich großen Wurf fehlen dem Hellenen letztlich die gesangs- und spieltechnischen, sowie die kompositorischen Voraussetzungen.

 

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