Donna The Buffalo

Rockin' In The Weary Land & Positive Friction

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 02.06.2002
Jahr: 1998

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Donna The Buffalo Homepage



Redakteur(e):

Joachim Domrath


Donna The Buffalo
Rockin' In The Weary Land & Positive Friction, Sugar Hill Records, 1998 & 2000
Jeb Puryear Guitars, Steel Guitar, Vocals
Tara Nevins Fiddle, Accordion, Acoustic Guitars, Rubboard, Vocals
Jim Miller Guitars, Vocals
Jed Greenburg Bass, Vocals
Tom Gilbert Drums
Joe Thrift Lowrey & Hammond Organs, Wurlitzer Piano
Länge: 61 Min 25 Sek & 53 Min 31 Sek Medium: CD
Rockin' In The Weary Land
1. Tides Of Time (3:33)7. Seminole Wind (5:19)
2. Funky Side (5:09)8. Conscious Evolution (5:09)
3. Sailing (4:12)9. It Will Be Right (4:15)
4. Each And Every Direction (6:15)10. Life Is Strange (4:08)
5. All The Time (3:39)11. Faith To Believe (4:03)
6. Mr. King (5:01)12. Let Love Move Me (10:43)
Positive Friction
1. No Place In The Right Time (4:22)8. Family Picture (3:45)
2. Movin' On (2:58)9. Positive Friction (4:07)
3. Yonder (4:00)10. Man Of Constant Sorrow (4:46)
4. Riddle Of The Universe (4:58)11. I Wish You Love (4:35)
5. Front Porch (3:45)12. Arrows Pointing Sideways (3:58)
6. In Another World (6:26)13. Your Way Home (3:18)
7. Revolution (2:33)

Eine alte Klamotte von Jerry Lewis hieß einst "Alles in Handarbeit".
Die hier vorgestellte Band scheint diesen Film zumindest vom Titel her wörtlich genommen zu haben.

1987 war die musikalische Geburt von DONNA THE BUFFALO.
Mit den gefürchteten Büffeljägern hat die Band aber nichts gemein. Ihr Waffenarsenal besteht aus dutzenden akustischen und elektrischen Gitarren, Akkordeon, Fiddle, Hammond, Wurlitzer, Bass und Waschbrett.

"Rockin' In The Weary Land" und "Positive Friction" sind die beiden aktuellsten CDs von DONNA THE BUFFALO. Und wer auf einen muikalischen Mix aus Country, Rock, Blues und Cajun steht, der kommt an dieser außergewöhnlichen Band mitnichten vorbei.

Geschickt verstehen es die Musiker ihre vorwiegend akustischen Instrumente zu arrangieren. So klar und beherrschend hat man selten ein Akkordeon gehört (Tides Of Time).

TARA NEVINS (Vocals, Akkordeon uvm) ist der weibliche Kopf der Band. Die meisten Songs stammen aus ihrer Feder und der von Gitarrist JEB PURYEAR. TARA's, an Kasey Chambers erinnernde Stimme, passt harmonisch sehr schön zu den erdigen und hochmelodischen Songs. Und die werden sehr abwechslungsreich unter die Hörer gebracht, zumal Tara nicht den alleinigen Vocal Part übernimmt.
So treffen sich LITTLE FEAT und CANNED HEAT auf Faith To Believe und Each And Every Direction, während die BYRDS auf Sailing ein Stelldichein feiern.

DEAD Fans werden ihre helle Freude an dem elfminütigen Let Love Mover Me haben. Mr. King macht in bester Radiator's Manier Dampf.
Die Leichtigkeit von Reggaerhythmen vereint mit lockeren Cajun/Blues Groove läßt auf Positive Friction die Gliedmaßen zucken.

Was die Musik von DONNA THE BUFFALO auszeichnet, sind die üppigen Harmonien der meisten Songs. Seminole Wind oder Family Picture hätten das Zeug zu Roots-Klassikern der Zukunft. Einfach wunderschön anzuhören.
Und wer die geniale Kömödie "O Brother, Where Art Thou" von den Cohen Brüdern gesehen hat, wird sich bei Man Of Constant Sorrow erstaunt die Ohren reiben. Ja, das ist der Song, mit dem die flüchtigen Häftlinge Clooney und Co. als SOGGY BOTTOM BOYS Karriere in den frühen 30ern machen.
DONNA THE BUFFALO's Arrangement des Traditionals klingt eine Spur besser als die "Country pur" Film Version.

Also von Langweiligkeit keine Spur auf den beiden aktuellen Alben von DONNA THE BUFFALO. Wer die Nase voll hat vom üblichen LaLaLA wird bei dieser Band mehr als fündig. Roots/Country/Blues/Rock und Cajun sind die Grundpfeiler ihrer wundervollen Alben.

Klang und Produktion sind ausgezeichnet.

Joachim Domrath, 02.06.2002

 

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