Doobie Brothers

Sibling Rivalry

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.02.2001
Jahr: 2000

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Doobie Brothers
Sibling Rivalry, Eagle Records, 2000
Tom Johnston Lead Vocals, Guitars
Patrick Simmons Guitars, Banjo, Lead Vocals
John McFee Guitars, Violin, Dobro, Pedal Steel, Harp, Lead Vocals
Michael Hossack Drums, Percussion
Keith Knudsen Drums, Percussion, Vocals
Bill Champlin Backing Vocals
Produziert von: Doobie Brothers, Terry Nelson, Guy Allison Länge: 59 Min 05 Sek Medium: CD
1. People Gotta Love Again8. Can't Stand The Loose
2. Leave My Heartache Behind9. Higher Ground
3. Ordinary Man10. Gates Of Eden
4. Jericho11. Don't Be Afraid
5. On Every Corner12. Rocking Horse
6. Angels Of Madness13. Five Corners
7. 45th Floor

Das Warten hat ein Ende. Nach 10 Jahren melden sich die DOOBIE BROTHERS mit einer neuen Studio-CD zurück.
Ihr letztes musikalisches Lebenszeichen liegt allerdings erst 5 Jahre zurück, als sie 1996 das ausgezeichnete "Rockin‘ Down the Highway" Livevideo veröffentlichten. Ein tolles Konzert aus den legendären Sony Studios in New York. Eine entsprechende Live DoCD ist dazu ebenfalls erschienen.

Nun aber wieder zur Gegenwart. "Sibling Rivalry", so heißt die neueste Studioarbeit, vereint die alte DOOBIE BROTHERS Crew. John McFee und Keith Knudsen haben SOUTHERN PACIFIC aufgelöst und sind wieder zum Doobie-Team gestoßen. Natürlich fehlen auch die Urväter Pat Simmons und Tom Johnston nicht.
Auf "Sibling Rivalry" gibt es Gitarren satt. People Gotta Love Again beginnt im typischen Doobie Sound der 70er. Pulsierender Rhythmus, hervorragender Satzgesang, akustische Gitarren und ein gekonntes Fiddlesolo von John McFee.
Leave My Heartache Behind ist eine schöne Rockballade mit herrlicher Slide-Gitarren Einlage. Dazu wieder dieser feine Satzgesang. Ordinary Man ist dagegen recht langweilig und überraschungsarm.
Jericho legt dann einen Zahn zu. Es groovt und funkt, dass es eine wahre Pracht ist. Die Bläsersätze sind perfekt arrangiert.
Anschließend wird es mit On Every Corner wieder sehr ruhig. Trotz aller Ruhe, eine schöne Ballade mit perlenden, akustischen Gitarren.
Angel of Madness, von John McFee gesungen, klingt, bis auf das Gitarrensolo, nicht sonderlich aufregend. 45th Floor, eine Gemeinschaftsarbeit von Tom Johnston und Bill Champlin (CHICAGO) fetzt dann aber mächtig los. Ein Rock-Leckerbissen allererster Güte. Perfekt arrangiert und toll gesungen.
Can’t Stand The Loose wechselt leider wieder in den Weichspülgang. Ziemlich kitschig und überflüssig. Higher Ground erfreut anschließend umso mehr. Wieder eine erstklassige Instrumentierung und der unnachahmliche Satzgesang. Der Funke springt gleich wieder über.
Gates Of Eden und Don’t Be Afraid sind leckere Balladen mit abwechslungsreichen Breaks.
Mit Rocking Horse klingt das Album so aus, wie es mit People Gotta Love Again begann: Doobie-typischer, melodischer Westcoast-Rock.
Ach so, Five Corners, der letzte Track, ist eigentlich nicht der Rede wert. 1:52 Min. langweilige Gitarren- und Geigenspielereien.

"Sibling Rivalry" ist eine CD mit Licht und Schatten. Teilweise rockt und groovt es wie der Teufel, dann kommen die von mir angesprochenen Weichspüleinlagen.
Insgesamt gesehen ist das Album, aufgrund einiger überragender Kompositionen, gelungen. Und einen dermaßen guten Satzgesang gibt es auch nicht alle Tage zu hören.

Klang und Produktion sind ausgezeichnet. Kein Wunder, hat doch Elliot Scheiner, einer der weltbesten Tonmeister, seine Hände im Spiel.

Joachim Domrath, 22.02.2001

 

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