Peter Maffay

Dortmund, Westfalenhalle, 12.06.2009

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Konzertbericht

Reviewdatum: 20.06.2009
Stil: Deutsch Rock

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Redakteur(e):

Jörg Litges (* 1965, ✝ 2015)


Peter Maffay,
Dortmund, Westfalenhalle, 12.06.2009

Und es ist Sommer 2009 und Peter Maffay gastiert auf seiner Openair Tour auch in der Westfalenhalle. Halle? Ja genau. Wegen des großen Andrangs wurde das Konzert aus dem Westfalenpark in die Westfalenhalle verlegt. Was anfänglich noch eine gute Idee zu sein schien, da Sauwetter angesagt war, endete dann in einem Hallen Konzert bei schönstem Wetter (draußen!). Na, ja. Am Inhalt änderte die Location natürlich nichts.

Wie schon bei seinem Philharmonie Konzert in Essen angekündigt, ging es diesmal wieder rockiger zur Sache. Sonne in der Nacht und Schatten in die Haut tätowiert als Einstieg sind schon mal viel versprechend. Auch ältere Bekannte, und Peter wundert sich das es bei dem Wort "Ältere" immer soviel Begeisterung im Publikum gibt, sind dabei. Und es war Sommer. ist der erste Song aus dem "Giftschrank", der mit großem Jubel aufgenommen wird. (".ein Song für alle 16 Jährigen.") Warum sich Maffay gerne weigert, die Songs aus seinen Anfangstagen zu spielen, ich weiß es nicht, anders arrangiert, und mit einer Backingband wie dieser, bleibt nicht viel vom Original über. (Samstagabend)

Wenn Carl Carlton, Pascal Kravetz, Peter Keller, Frank Diez (der mit einem Solo bei Eiszeit brillierte, so dass selbst mir, als erklärter Solohasser, die Pippi in den Augen stand) und Maffay himself mit voller Breitseite los rocken, gibt es dieser "Gitarren-Wand" nicht viel gegenüber zu setzen, das klingt einfach nur geil.

Gerne holt sich Peter Maffay Fans auf die Bühne, diesmal wollen ihn gleich 2 hübsche junge Frauen nicht mehr loslassen, Fan Nummer 3, ein kleines Mädchen war besonders niedlich. Hemmungslos weinend kramt sie in ihrem kleinen Rucksack, um Peter Maffay einen Brief zu geben, und schluchzt dann weiter textfest Über Sieben Brücken.

Das kurze, 3 Songs andauernde Intermezzo bei dem die Bandmitglieder zu Wort kommen, ist identisch mit der auf der Hallentournee. Bertram Engel (der jetzt rund 30 Jahre für Maffay trommelt) singt das seiner Frau Petra gewidmete Making Memories Of Us, SONGDOG Carl Carlton bringt Spoke On The Wheel. Pascal singt die Eric Burdon Nummer Dead Bird On The Beach, die mir heute ungleich besser gefällt als in Essen vor einigen Wochen.

Das abgefeierte Der Mensch auf den Du wartest läutet dann quasi den Anfang vom Ende ein. Das Paradies ist nur geliehen, deutlich tiefer gestimmt und mehr Up-Tempo als auf Platte, Liebe wird verboten, das schon erwähnte Samstagabend, das sich mit Saxophoneinsatz und fünf Gitarren zu einem grandiosen Rocker mausert, sorgen noch mal für steigende Temperaturen in der Westfalenhalle. Ewig und ein kurzes Reprise von Sonne in der Nacht beenden dann ein knapp 3-stündiges Konzert, das alle Fans dieser Musik sicherlich zufrieden nach Hause fahren ließ.

Jörg Litges, 12.06.2009

 

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