Double Cross

Time After Time

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.04.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Harald Elbracht


Double Cross
Time After Time, TB Records, 2004
Rick ChaseVocals
Stephen KellyGuitar
Gareth FranksBass
Steve PhilpottsDrums
Pete LakinKeyboards
Produziert von: Double Cross Länge: 61 Min 11 Sek Medium: CD
1. Reach Out7. Don't Walk Away
2. How Do We Know8. One Lonely Night
3. Touch The Sun9. All My Days
4. When Two Worlds Collide10. My Heart Belongs To You
5. When We Were Young11. Only The Strong
6. Valley Of The Kings12. Time After Time

DOUBLE CROSS formierten sich ursprünglich aus den Überresten der aus Leicester stammenden Hard Rock Band LIAR.

Wir haben es hier mit einer AOR-PERLE erster Güte zu tun.
Entgegen aller aktuellen Trends besinnt sich diese britische Band bei ihrem Debüt auf die klassische Melodic-Schiene wie z.B. von STRANGEWAYS, FIREHOUSE, TYKETTO oder auch BONFIRE zu ihrer "Point Blank" Zeit.
Als prominenten Gastsänger konnte man den alten MAGNUM-Haudegen Bob Catley für zwei Songs gewinnen.

Wenn man dem Coverphoto trauen kann, bewegen sich die Herren im gepflegten Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Ergo kann man daraus schließen, dass hier eine Menge Erfahrung im Spiel ist: Ausgefeilte Arrangements, klasse Harmoniegesänge und exzellente Beherrschung ihrer Instrumente.
Gitarrist Stephen Kelly und Sänger Rick Chase repräsentieren internationale Klasse, Hut ab!

Der 12-Tracker kommt in einem Guss daher, hervorragend produziert mit jeder Menge Hitpotential, nur leider zehn bis zwölf Jahre zu spät für den großen Durchbruch.
Aber Fans des gepflegten Melodic-Rock können bedenkenlos zugreifen, ein Schmankerl für jede Sammlung.

Hervorzuheben sind die etwas an neue SAVATAGE erinnernden Opener Reachout und Rausschmeißer Time After Time, das groovige Touch The Sun, die herzergreifende Ballade When Two Worlds Collide (mit Co-Vocalist Bob Catley) und der für mich beste Song Valley Of The Kings, ein orientalisch angehauchter Bombastknaller Marke Kashmir von LED ZEPPELIN oder Arabia von VENGEANCE.
("Kashmir"? Versteigen wir uns da nicht ein wenig, Herr Kollege?)

Harald "Metalharry" Elbracht, 04.04.2004

 

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