Downstairs Left

Waiting For The Golden Age

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 09.10.2010
Jahr: 2010
Stil: Elektro Pop/Indie Pop

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Redakteur(e):

Dirk Schulte


Downstairs Left
Waiting For The Golden Age, Echozone, 2010
HayleVocals, Samples & Programming
EldGuitar
SewinBass
Produziert von: Donwstairs Left Länge: 61 Min 32 Sek Medium: CD
01. My Angel08. Pictures Of Past
02. Why09. Hands Of Destiny
03. If You Are Gone10. Dusty Dead Moon
04. Desperation Song11. The Rose (Acoustic Version)
05. Today12. Typewritten Life (Remix)
06. And You Smile13. Hope
07. Sunken Home

Ich bin etwas verwirrt. Recherchiert man, um ein wenig über DOWNSTAIRS LEFT zu erfahren, begegnet man ständig der Kategorisierung “Gothic“. In diese Schublade würde ich das Trio nach Anhören ihrer neuesten Platte “Waiting For The Golden Age“ jedoch nicht stecken. Die Sparte „Pop mit elektronischen und akustischen Elementen“ passt meiner Ansicht nach besser.

Gothikmässig kommt höchstens der leicht mystische Gesang von Hayle (seinen richtigen Namen erfahren wir leider nicht) oder die mitunter leicht dräuenden Keyboardsamples, wie beispielsweise auf Sunken Home, rüber.

Samples beherrschen die meisten Songs, auch wird viel mit akustischen Gitarren gearbeitet, die meisten Lieder entpuppen sich als langsam schleichende Balladen. Gerne wird auch mit Soundschnipseln experimentiert, zwischendurch sind Stimmenfetzen zu vernehmen und Stimmen aus dem Off flüstern deutsche Texte. Aber derartige orientalische Einspieler wie in Hands Of Destiny sind heutzutage schon nicht mehr überraschend. Auf mich wirkt das alles ein wenig zu konstruiert, zwingende Melodien sucht man meistens vergebens.

Was aber noch störender wirkt, ist das holprige Englisch was Hayle an den Tag legt – da ist noch Üben angesagt.
DOWNSTAIRS LEFT sind immer dann gut, wenn es fast rein akustisch zugeht wie in If You Are Gone oder Today – diese Stimmungsbilder erzeugen sie leider zu selten.

Aber dann plötzlich zum Ende hin wird es doch noch einmal spannend. Bei The Rose taucht plötzlich eine sehr angenehme weibliche Stimme an der Seite von Hayle auf (um wen es sich handelt bleibt leider im Booklet unerwähnt), die dann in Typewritten Life ganz alleine singen darf. Ungeachtet der Tatsache, dass ihr Englisch wesentlich professioneller klingt, entpuppen sich beide Songs dann als die Highlights der Platte. Vielleicht sollte man ihr auf der nächsten Produktion noch mehr Gesangsparts überlassen, der Sound kann dadurch nur gewinnen.

Dirk Schulte, 08.10.2010

 

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