Dragonforce

Sonic Firestorm

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 14.06.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Dragonforce
Sonic Firestorm, Noise Records, 2004
Herman LiGuitars, Backing Vocals
Sam TotmanGuitars
ZP TheartLead Vocals
Vadim PruzhanovKeyboards, Backing Vocals
Adrian LambertBass
David MackintoshDrums, Backing Vocals
Produziert von: Karl Groom & Dragonforce Länge: 56 Min 34 Sek Medium: CD
1. My spirit will go on5. Above the winter moonlight
2. Fury of the storm6. Soldiers of the wasteland
3. Fields of despair7. Prepare for war
4. Dawn over a new world8. Once in a lifetime

Man mag von DRAGONFORCE halten, was man will, eins kann man der Band nicht absprechen: Bereits mit ihrem zweiten Album "Sonic Firestorm" haben sie einen unverkennbaren eigenen Sound gefunden. Schon nach wenigen Takten eines jeden Songs ist klar: Hier kann nur eine Band am Werk sein: Eben DRAGONFORCE!
Die Songs auf "Sonic Firestorm" sind besser und ausgereifter als auf dem Debüt, wo nur Disciples of Babylon hundertprozentig überzeugen konnte.

Stilistisch hat sich zum Debüt "Valley Of The Damned" allerdings wenig bis gar nichts geändert. Die Multi-Kulti-Truppe hat sich auf ihren typischen Melodic-Speed-Metal mit vereinzelten progressiven Schnörkeln eingeschossen und zieht unbeirrt ihres Weges.
Natürlich polarisiert die Band damit wie gehabt. Während die einen DRAGONFORCE über den grünen Klee in den Power-Metal-Himmel loben, fragen sich die anderen, zu denen auch ich mich zähle, was um alles in der Welt so besonders toll an der Band sein soll.

Schnell sind DRAGONFORCE. Das muss man ihnen lassen. Die neue Rhythmussection um Adrian Lambert (Bass) und David Macintosh (Schlagzeug) legt ein Höllentempo vor, bei dem selbst der wildeste Karnickel beim Rammeln binnen kürzester Zeit einen Herzkasper bekommen würde, falls der den Fehler beginge, sich an diesem Tempo zu orientieren.
Respekt auch vor dem Gitarrendoppel Totman und Li, und Keyboarder Pruzhanov, die dieses mörderische Tempo scheinbar mühelos mitgehen und immer noch die Gelegenheit finden einige spielerische Finessen einzuflechten.

Wenigstens wird mir durch "Sonic Firestorm" klar, weshalb die Band bei mir nur bedingt Pluspunkte sammeln kann. Die Tonlagen, in denen sich Sänger ZP Theart tummelt, sind für meine verwöhnten Ohren einfach zu hoch. Das klingt mir zu grell, zu schrill, zu piepsig, aber vor allem ständig so als ob man die Gesangsspuren um einige Takte schneller abspielt, als sie aufgenommen wurden.
Opfer der Geschwindigkeit und des, nennen wir es mal vorsichtig eigenwilligen Gesangs, sind in erster Linie Atmosphäre und Heavyness. "Sonic Firestorm" klingt einfach nicht nach Heavy Metal, schon gar nicht nach 'Extreme Power Metal', wie DRAGONFORCE ihren Stil vollmundig selbst bezeichnen, sondern nach Tralala, hoppsasa, fröhlichem Ringelreihen auf einem Kindergeburtstag.

Um es kurz zu machen: Mir persönlich ist "Sonic Firestorm" einfach zu fröhlich. Wer allerdings schon an "Valley Of The Damned" seine helle Freude hatte, der kommt auch bei "Sonic Firestorm" voll auf seine Kosten.

Martin Schneider, 14.06.2004

 

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