Dwight Yoakam

Live From Austin TX

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 03.03.2006
Jahr: 2005

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Redakteur(e):

Frank Ipach


Dwight Yoakam
Live From Austin TX, New West Records/Blue Rose Records, 2005
Dwight Yoakam Vocals, Acoustic Guitar
Pete Anderson Lead Guitar
Taras Prodaniuk Bass
Jeff Donovan Drums
Scott Joss Fiddle
Produziert von: Cameron Strang Länge: 52 Min 09 Sek Medium: CD
1. Guitars, Cadillacs8. Honky Tonk Man
2. Smoke Along The Tracks9. Streets Of Bakersfield
3. What I Don't Know10. Buenas Noches From A Lonely Room
4. Home Of The Blues11. Always Late With Your Kisses
5. 1.000 Miles12. Little Sister
6. Please Please Baby 13. I Sang Dixie
7. Little Ways14. This Drinkin' Will Kill Me

Dwight Yoakam befand sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als er 1988 im Zuge der Promotionaktivitäten für sein drittes Album "Buenas Noches From A Lonely Room" in der beliebten Fernsehsendung "Austin City Limits" halt machte. Yoakam hatte in den zurückliegenden drei Jahren mit seinem relativ traditionellen Bakersfield-Country-Sound für genügend Aufsehen und Plattenumsätze gesorgt, so dass ihm sein Publikum, gemesssen an den spitzen Jubelschreien der anwesenden Ladies, praktisch aus der Hand frass.

Mit zig Top-Ten-Hits im Rücken, zelebrierte er hier am 23. Oktober 1988 ein gut durchmischtes Programm aus knackigem Honky-Tonk, twangigem Rockabilly und Fiddle umsäumten Bluegrass-Expeditionen. Grad so, wie man es von seinen Alben bislang gewohnt war und schätzte.
Doch bei aller Liebe und Verehrung, gleicht dieses Fernsehkonzert doch eher einer Pflichtübung. Die komplette Band klingt über große Strecken des Gigs zu routiniert und zu leidenschaftslos. Möglicherweise ein Ergebnis der arg stressigen Promotionaktionen oder erste Sättigungserscheinungen bei anhaltend großem Erfolg? Keine Ahnung, da bleibt Raum für Spekulationen. Vielleicht wird der Eindruck auch nur durch das saft- und kraftlose Soundmixing erweckt, welches die vermeintlich züngelnden Flammen der Band auf Sparniveau reduziert.

Jedenfalls hat man Dwight Yoakam schon intensiver gehört und weiß also, dass er und seine Band es besser können, insbesondere der großartige Sidekick Pete Anderson, der hier an der E-Gitarre ziemlich schablonenhaft rüberkommt. Gerade auf seiner letzten 2005-er Studioeinspielung "Blame The Vain" hat uns Yoakam doch wieder viel Freude bereitet, so dass dieses "Live From Austin TX"-Album vergleichsweise eher als kleine Enttäuschung wahrgenommen werden muß.

Frank Ipach, 03.03.2006

 

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