Electric Mary

III

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.10.2011
Jahr: 2011
Stil: Classic Rock, Hard Rock

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Redakteur(e):

Frank Ipach


Electric Mary
III, Listenable Records, 2011
Rusty BrownVocals
Pete RobinsonGuitar
Irwin ThomasGuitar
Alex RaunjakBass
VenomDrums
Länge: 38 Min 44 Sek Medium: CD
01. O.I.C.06. Lies
02. Stained07. Nobody's Perfect
03. So Cruel08. Bone On Bone
04. Long Time Coming09. Waiting
05. All Eyes On Me10. American Jam

Was THE ANSWER derzeit für Irland, die RIVAL SONS für die Staaten in Sachen Classic-Rock ausmachen, mögen ELECTRIC MARY momentan für den australischen Kontinent hergeben: schnörkelloser und direkt auf Kopf und Herz zielender Hard-Rock im Geiste der Siebziger Jahre. Die ehrgeizigen Söhne solcher mächtigen Combos wie Led Zep, AC/DC und Aerosmith machen mal wieder mobil und schöpfen aus der nie versiegenden Quelle fetter Gitarrenriffs und beseelt röhrender Vocals. Rauh, kehlig, druckvoll und immer auf Hochtouren.

Die allseits beliebten Bezugspunkte und Koordinaten sind fest umrissen, lassen sich nicht verhehlen, sind schließlich allzu bekannt, erzielen aber dennoch ihre Wirkung. ELECTRIC MARY spielen auf ihrem neuen Album Nummer "III" (Led Zep, ick hör dir trapsen) ihr Blatt dermaßen geschickt aus, dass sie von vorherein als Sieger aus diesem Spiel hervorgehen. Wild und ungestüm.

Die seit 2003 agierenden Australier verfügen mit Rusty Brown über einen bemerkenswerten Sänger, der mit seiner Sandpapierstimme irgendwo zwischen Robert Plant, Steven Tyler und Queen's Roger Taylor landet und dürfen mit zwei ausgezeichneten Gitarristen protzen, wobei Pete Robinson und Irwin Thomas ihre Äxte rein rifftechnisch in den bluesverliebten Siebzigern verwurzelt sehen, ihre ausgecheckten Soli allerdings eher moderner und metal-lastiger ausfallen. Solche drahtigen und flinken Soli hat in den Siebzigern kaum jemand gespielt.
Hin und wieder klingen ELECTRIC MARY auch etwas moderner, präsentieren irgendeinen hitzigen Hybrid aus Stoner und Grunge-Rock, wie z.B. bei Lies.

"III" sollte jedem Hard-Rock Fan, der die 70's bevorzugt und auf schmierig fette Gitarren steht, gefallen. ELECTRIC MARY rocken unmissverständlich und kompromisslos geradeaus und sind tatsächlich echte Könner. Die fünf Jungs legen ein Album ohne wesentliche Ausfälle vor. Dicker Tipp.
ELECTRIC MARY spielen am 28.Oktober im "Spirit of 66" in Verviers, Belgien, und am 4. November im "Amalgame Club" in Yverdon-Les-Bains, Schweiz. Wer halbwegs in der Nähe wohnt, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Frank Ipach, 21.10.2011

 

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