Elizabeth Lee

Milagro

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.01.2000
Jahr: 1998

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Elizabeth Lee
Milagro, Taxim, 1998
Elizabeth Lee Vocals, Rhythm Guitars
Larry Chaney Lead Guitars, Backing Vocals
Mel Watts, Paul Griffith, Dave Harrison Drums
Manny Yanes, Byron House Bass
Randy Leago Accordion
Wayne Brown Harmonica
Fritz Hayden Mandolin
Produziert von: Larry Chaney (aufgenommen in Nashville) Länge: 50 Min 17 Sek Medium: CD
1. Backseat Driver (4:30)7. Don't Mind If I Do (4:07)
2. Try A Little Harder (5:01)8. Clear Picture (5:20)
3. When Will It Come To Me (3:32)9. Moving Pictures (4:17)
4. Miracle (5:13)10. These Kids Today (5:16)
5. You Oughta Know Them (4:02)11. Earlybird Cafe (4:28)
6. Better Than The Last Time (4:31)

Und da haben wir sie wieder. Eine weitere musikalische Delikatesse aus dem Herzen von Tennessee.
MILAGRO, so der Titel der vorliegenden CD, ist m.E. die erste Platte von ELIZABETH LEE und LARRY CHANEY.

Anfangs hatte ich die CD doch prompt im Taxim Katalog überblättert, weil ich an den gleichnamigen Soundtrack des vorzüglichen Robert Redford Films "MILAGRO - Krieg im Bohnenfeld" dachte.
Erst einige Wochen später hielt ich einen CD-Sampler in Händen, auf dem, neben John Campbelljohn, eben auch Miss Lee vertreten war.

Zusammen mit ihrem Gitarristen und Co-Songwriter LARRY CHANEY liefert ELIZABETH ein schönes, erdiges und knackiges Texas Rock Album ab.
Little Feat Fans werden genussvoll mit den Augen rollen, wenn solche Songs wie WHEN WILL IT COME TO ME, EARLYBIRD CAFE, TRY A LITTLE HARDER oder BETTER THAN THE LAST TIME erklingen.
Diese Tracks erinnern doch sehr an die legendären KLEINEN FÜSSE.

LARRY CHANEY’s tolle, ungemein druckvolle Slide treibt die Songs unbarmherzig voran und ertönt kompromisslos hart wie SONNY LANDRETH auf seinen Alben.
MILAGRO beginnt allerdings stilistisch anders, als die nachfolgenden Songs erklingen werden.
BACKSEAT DRIVER ist mächtiger Funk/Soul Blues mit knallig groovender Gitarre und Bläsern. Die Spielfreude der Band überträgt sich gleich auf den Zuhörer.
Und wie schon gesagt, TRY A LITTLE HARDER wechselt stilistisch gekonnt von Funk/Soul-Blues, Richtung Texas-Slide Rock a la Little Feat.
Elizabeth’s markante Röhre setzt sich mühelos gegen die dynamische Rhythmusmaschinerie durch. Neben den tollen Gitarren und dem herrlich groovenden Bass gefällt das technisch perfekte Spiel der Drummer.

Southern rockig wird Elizabeth auf MIRACLE. Das Gitarren-Intro erinnert mich ein wenig an 38 SPECIAL’s Instrumental Klassiker ROBIN HOOD.
WHEN WILL IT COME TO ME, CLEAR PICTURE und THESE KIDS TODAY rocken ebenfalls herrlich relaxed aus den Lautsprechern. Immer wieder auffällig die mächtigen Gitarren-Läufe von Larry Chaney. Interessant, das vertrackte Arrangement auf THESE KIDS TODAY.
Der Song verfügt alleine über mehr Breaks als ein komplettes Status Quo Album.
(Ist das dann nicht schrecklich nervös, hibbelig und kompliziert? Fred, Einfachheitsfanatiker)

MILAGRO ist ein Rockalbum das rundum Spaß macht. Die Füße kommen nicht zur Ruhe bei diesem Meisterwerk an Rhythmus und guter Laune.
Klang und Produktion bringen die groovende und knackige Musik sehr gut rüber.
Ein Fest für die Ohren.

Joachim Domrath, (Artikelliste) 28.06.2001

 

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