Grave Digger

Sabaton

Essen, WeststadtHalle, 17.01.2007


Konzertbericht

Reviewdatum: 17.01.2007

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Redakteur(e):

Jörg Litges (* 1965, ✝ 2015)


Essen, WeststadtHalle, 17.01.2007

Ich! Das Comeback! Endlich. Nee, nicht von GRAVE DIGGER, die gibbet schon ewig und die waren nie weg. Meins! Nach meinem Fußbruch vor 10 Monaten stehe ich heute zum ersten Mal wieder in einer Konzerthalle und in einem Fotograben (Danke an Andreas Herb, der diesen Moment fototechnisch dokumentierte!). Und die Location ist auch noch neu. Weststadthalle. In Essen. Heimspiel.
Aber keine Parkplätze. Die Halle soll bis zu 1.500 Leute fassen, und das einzige was es gibt ist ein kostenpflichtiges Parkhaus. Na, toll. Ich rieche da Abzocke.
Aber man ist ja ortskundig und findet noch eine kleine Nische in der man auch so parken kann, ohne von den stadtangestellten Wegelagerern abgeschleppt zu werden.
Sabaton In der Halle selbst erstmal eine Überraschung: Die Bühne steht nicht quer zum Raum sondern längs. Also genug Platz für alle, in der ersten Reihe zu stehen, grade bei schlecht besuchten Konzerten. Bier 2.50 und 1 Euro Pfand. Na ja. Normal heutzutage und kleine Snacks gibt's auch.

Sabaton Als erstes kommen SABATON auf die Bühne. Die haben sich seit ihren letzten Auftritten in Deutschland eine geneigte Fanschar erarbeitet. "SABATON SABATON"-Rufe schallen durch die bis jetzt mit ca. 300 Fans gefüllten Halle. Ist aber auch 'ne geile Band. Attero Dominatus, klasse Song, selbst die Zeile "Berlin is burning" im Refrain wird vom Auditorium lauthals mitgesungen. Nuclear Attack, Primo Victoria, absolut geil präsentiert, die Jungs machen heute nichts falsch.
In The Name Of God, Purple Heart, geile Songs, jeder abgefeiert wie der andere. Ja. die Jungs besingen die "großen Kriege" dieser Welt, aber wer so gute Songs schreibt, der darf auch dieses Thema wählen. Ich prophezeie der Band noch eine ganz große Zukunft.

Manni Schmidt Die SABATON-Rufe verstummen erst als GRAVE DIGGER überraschend als nächste Band die Bühne betreten. Jau. der Headliner (zumindest in Deutschland, in anderen EU-Ländern spielen GRAVE DIGGER einen kürzeren Set) als zweite Band, mit vollem Set von über 100 Minuten. Inzwischen hat die Halle sich gut gefüllt, so 600 Fans werden sich wohl versammelt haben.
Liberty Or Death vom neuen gleichnamigen Album erschallt als erstes aus den Boxen und wird von den Fans zuerst verhalten angenommen. Nur ersten Reihen gehen mit, aber spätestens mit Scotland United ist der Burgfrieden wieder hergestellt.
Chris Boltendahl Grave In A No Mans Land, Excalibur folgen. Warum sind die Jungs so angespannt? Einzig Frontmann Chris Boltendahl stakst entspannt auf der Bühne rum und genießt es, mit dem Publikum zu kokettieren. Für uns Fotografen müsste man den Kerl annageln. wie der Hahn im Korb. links rechts, links rechts.
Verständlich ist die vermeintliche Nervosität schon. Erstes Konzert der Tour, dazu Heimspiel, da können die Nerven schon mal blank liegen. Dabei fressen die Fans doch spätestens seit Shadowland (ebenfalls vom neuen Album) den Totengräbern aus der Hand.

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