Metal Church

Victory
Gorilla Monsoon

Essen, Zeche Carl, 06.06.2006

( English translation by Google Translation by Google )

Konzertbericht

Reviewdatum: 06.06.2006

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Redakteur(e):

Harald Elbracht


Essen, Zeche Carl, 06.06.2006

Eine meiner absoluten Faves gaben sich in meiner Heimatstadt die Ehre, doch aufgrund von vielen anderen Gigs in der Woche kamen gerade mal 100 Nasen in die Zeche Carl um sich die Metalmesse lesen zu lassen. Ein Sakrileg!

Los ging es pünktlich mit den Gewinnern des Wacken-Bandwettbewerbs von 2005, GORILLA MONSOON aus Dresden. Der an alte BLACK SABBATH und TROUBLE erinnernde Sound konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Performance der 4 jungen Burschen weckte bei mir spontane Erinnerungen an alte Zeiten in den Achzigern, als Schülercombos ihre ersten Gehversuche in Jugendzentren und Aulen starteten. Energisch und engagiert, aber alles in allem doch recht hölzern. Ich war überrascht, dass die Band schon eine CD veröffentlich hat, aber wenn 20-jährige das Erbe alter Helden am Leben halten, ist das auf alle Fälle begrüssenswert.

Victory Nach einer kurzen Umbaupause enterten dann die Oldies von VICTORY die Bühne. Fast in Originalbesetzung, gilt es dieser Tage das Comebackalbum "Fuel To The Fire" zu promoten. Vom ersten Song an merkt man Fargo-Pedder und Hermann Frank mit ihren Sidekicks die Freude, wieder auf der Bühne zu stehen, an. Besonderes Augenmerk gilt natürlich dem neuen Frontmann Jioti Parcharidis, der gesanglich zwar eine ordentliche Rolle spielt, aber seine Vorgänger Fernando Garcia und Charlie Huhn nicht erreicht. Dafür ist seine Bühnenpräsenz einfach zu schwach, sorry guy.
Geboten wird ein knapp 60 minütiger Querschnitt durch die Schaffensperiode der letzten 20 Jahre, mit den Highlights Temple Of Gold und Checks In The Mail.
Insgesamt kerniger, erdiger Power Rock, routiniert gezockt und für alle, die die Hochzeit von VICTORY damals verpasst haben, eine gute Gelegenheit die Vergangenheit nochmal neu zu erleben.

Metal Church Zu METAL CHURCH gibts als Headbanger und Fan von Power Metal nie etwas Negatives zu sagen. In der heutigen Szene wird man kaum eine fanfreundlichere und aufgeschlossenere Band finden, die sich mit jedem Supporter ablichten lässt, Smalltalk am Nightliner hält und auf der Bühne alles gibt, egal wie gross die Menge auch ist. Diese Band hat Spass und Freude an dem was sie tut. Mir fallen sonst dazu nur noch SAXON ein, die auch Jahr für Jahr das Land beackern. Dazu korrekte Merch-Preise (T"s 15 Euro, LS 20 Eur) und der Eintritt für 22 Kröten für 3 Bands.

Metal Church Ich hatte noch einen alten Kumpel von mir im Schlepp, der treffend formulierte, dass diese Show die beste war, die er gesehen hat, seit der "Painkiller"-Tour von PRIEST.
Die Setlist war ähnlich der Performance vom letzten Jahr in der Matrix, allerdings wurden auch zwei Songs der neuen Scheibe "A Light In The Dark" gespielt, die zum Zeitpunkt des Gigs noch nicht raus war. Als Opener wurde der Titletrack gewählt und zusätzlich das schnelle Mirror of Lies. Klasse!



Harald "Metalharry" Elbracht, 06.06.2006

Fotos: Jörg Litges, 2005 & 2006

 

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