Fabri Kiareli's F.E.A.S.T.

Rise

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.10.2010
Jahr: 2010
Stil: Hard Rock

Links:

Fabri Kiareli's F.E.A.S.T. Homepage



Redakteur(e):

Marc Langels


Fabri Kiareli's F.E.A.S.T.
Rise, Avenue Of Allies, 2010
Fabri KiareliGesang, Gitarre, Bass & Keyboards
Mao GranataSchlagzeug
Gastmusiker
Alessandro Del VecchioGesang
Luke BallabioGitarre
Produziert von: Fabri Kiareli Länge: 72 Min 41 Sek Medium: CD
01. Fire And Dynamite08. Win Or Lose
02. Feed The Hunger09. Stormwind
03. Love Renegade10. Broken Dreams
04. Dangerous Love11. Shock Me
05. Follow The Way12. Burning Fever
06. Cold Hearted13. The Meaning Of Life
07. (Ain't Done) 'Til It's Over

Fragt mich nicht, wofür die Abkürzung F.E.A.S.T. steht, das geht aus den Informationen sowohl im Internet als auch auf dem überschaubaren Waschzettel nicht hervor. Aber die Band besteht nur aus zwei Musikern. Fabri Kiareli übernimmt Gesang, Gitarre, Bass und Keyboards. Mao Granata gerbt die Felle am Schlagzeug und hinzu kommen noch Gast-Beiträge von Alessandro Del Vecchio (Gesang bei Follow The Way) und Luke Ballabio (Gitarren-Solo bei (Ain’t Done) ’Til It’s Over).

Die Italiener spielen ein extrem traditionellen Hard Rock/Metal, der tief in den 1980er Jahren seine Wurzeln hat. Einflüsse von Bands wie etwa DOKKEN, WHITE LION, RATT oder FIREHOUSE sind durch alle Songs auf diesem Album hindurch evident. Die Musik ist dabei auch wirklich unheimlich gut ausgefallen. Hier stimmt aber auch wirklich alles, die Riffs, die Hooks, die Soli, das Power-Drumming. Das Alles bietet zwar keine Überraschungen, hat aber einen hohen Unterhaltungsfaktor, eben weil es gut und mit viel Leidenschaft gemacht ist.

Leider haben F.E.A.S.T. auch einen Haken, einen großen sogar. Der Gesang von Fabri Kiareli ist doch arg durchschnittlich, um es mal freundlich auszudrücken. Hier fehlt einfach das gewisse „Etwas“, zumal man ihm deutlich anmerkt, dass er einige der Töne nicht drauf hat. Da mangelt es auch an der nötigen Technik, so zum Beispiel bei Feed The Hunger Minute 3:25 bis 3:40. Man höre sich zudem nur mal die Backing Vocals bei Dangerous Love an. Ein Wort reicht: scheußlich. Etwas erschreckend ist aber auch zu beobachten, wie sich bei den Texten ein Klischee an das nächste reiht. In dieser Hinsicht und beim Gesang sollte Kiareli noch hart an sich arbeiten oder aber einen Vollzeit-Sänger engagieren, bevor F.E.A.S.T. ein weiteres Album veröffentlichen. Musikalisch haben sie es ja bereits drauf.

Marc Langels, 20.10.2010

 

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