Firesign

Persecution Guaranteed


CD-Review

Reviewdatum: 10.12.2008
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Persecution guaranteed, Kickoff Records, 2008
Steve HeydenGuitars, Vocals
Ingo ZimmermannGuitars, Backing vocals
Uwe HeislerBass
Klaus EnderlinDrums
Gäste:
Roland SchneiderBacking vocals
Ingo RauKeyboards, Strings
Produziert von: Firesign & Ingo Rau Länge: 54 Min 57 Sek Medium: CD
01. Along the barricades07. Why
02. I don't like it anymore08. To turn me on
03. Slanted eyes09. Green water
04. Fearless foursome10. Who's judge or jury
05. Empty chair (Never coming home)11. Pond of death
06. Capture the moment

FIRESIGN aus dem badischen Emmendingen haben sich dem klassischen Heavy Rock der Achtziger mit gehöriger Melodic-Schlagseite verschrieben. Mit diesem Sound dürfte man vor allem bei JADED HEART- und GOTTHARD-Anhängern, aber auch der SINNER-Fanbase offene Türen einrennen.

Ganz ehrlich, ich würde es FIRESIGN von ganzem Herzen wünschen, dass sie mit ihrem aktuellen Album "Persecution guaranteed" ihren Bekanntschaftsgrad deutlich steigern können, und sei es nur damit sie ihrer nächsten Veröffentlichung eine sattere Produktion verpassen können. Bei allem Respekt, aber ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass die Band sich aktuell aufgrund monetärer Restriktionen etwas unter Wert verkauft.

Lässt man mal den einen oder anderen Ausrutscher, wie den dämlichen Blues Green water oder die ziemlich vorhersehbare Ballade Empty chair (Never coming home) bewusst außen vor, so positionieren sich die Badener als eine Band, die über ansprechende Songwritingfähigkeiten verfügt. Dabei fällt dann auch schon mal eine richtige Klassenummer wie I don't like it anymore ab, die überdurchschnittliche Qualitäten offenbart.

Dazu kommt, dass die Band vor allem die Gitarrenarrangements mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und kompetent umgesetzt hat, was ein ums andere Mal interessiert aufhorchen lässt.

In der Band steckt eine Menge Potenzial und vor allem live dürfte die vielseitige Mischung aus groovigen Hymnen und eingängigen Rockern bereits schon jetzt hervorragend zünden. Im Studio geht aber sicher noch mehr! Die potenzielle Zielgruppe sollte sich davon aber erst mal nicht abschrecken lassen und FIRESIGN eine faire Chance geben.

Martin Schneider, 10.12.2008

 

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