First Signal

Line Of Fire

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.05.2019
Jahr: 2019
Stil: AOR
Spiellänge: 43:26
Produzent: Daniel Flores

Links:

First Signal @ facebook


Plattenfirma: Frontiers Music

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Survivor

Toto

Journey

Foreigner

Jeff Scott Soto

W.E.T.

Titel
01. Born To Be A Rebel
02. A Million Miles
03. Last Of My Broken Hearts
04. Tonight We Are The Only
05. Walk Through The Fire
06. Never Look Back
 
07. Line Of Fire
08. Here With You
09. Need You Now
10. Falling
11. The End Of The World
Musiker Instrument
Harry Hess Gesang
Michael Palace Gitarre
Johan Niemann Bass
Damiel Flores Schlagzeug & Keyboards
Gastmusiker:
Darren Smith Gesang
Angelica Rylin Gesang
Nigel Bailey Gesang
Rolf Pilotti Gesang

FIRST SIGNAL, das sind in erster Linie zwei Musiker. Zum einen wäre da Harry Hess, der Sänger der kanadischen Hard Rocker HAREM SCAREM und der andere ist der schwedische Schlagzeuger, Keyboarder und Produzent Daniel Flores, der unter anderem mit MIND‘S EYE etliche Scheiben einspielte, daneben aber auch als Session-Musiker sehr aktiv war. Die Beiden fanden sich – wie so häufig bei AOR-Projekten – durch die Hilfe von Frontiers Records-Cheg Serafino Perugino. Der spielte Hess ein paar melodische Rocksongs vor, die seiner Meinung nach zu Hess‘ Stimme passen würden. Das Debüt wurde im Jahr 2010 sehr positiv aufgenommen, 2016 folgte dann mit “One Step Over The Line“ das zweite Album, auf dem dann auch Lieder enthalten waren, die Hess mit anderen Songwritern komponiert hatte.

Nun liegt das dritte Werk von FIRST SIGNAL vor, das wieder mehr in die Richtung des Debüts geht, indem bis auf einen Song alle Lieder von extern Songwritern stammen, die aber ganz hervorragend zum Sound von FIRST SIGNAL und insbesondere zu dem von Hess‘ Stimme passen. Hier dürfen sich wieder insbesondere Fans von Bands wie JOURNEY, BAD ENGLISH, SURVIVOR oder auch TOTO (aus der Phase von Mitte bis Ende der 80er Jahre) angesprochen fühlen. Sie bekommen hier prima komponierte Nummern mit dem genau passend zwischen Gitarre, Rhythmussektion und Keyboards austarierten Sound geboten, der sowohl Rock-Puristen als auch

Bestes Beispiel dafür ist direkt mal der Opener, Born To Be A Rebel. Dabei handelt es sich um eine Nummer, die Hess zusammen mit seinem Landsmann Stan Meissner schon Ende der 80er Jahre komponiert hatte und die das Feeling der damaligen Zeit sofort wieder aufleben lässt: so fein rockend, so elegant groovend und dann noch so schmeichlerisch in die Gehörgänge gehend, das ist AOR in Perfektion. Bei Walk Trough The Fire muss ich unwillkürlich an FOREIGNER zu Zeiten von “Agent Provocateur“ oder “Inside Information“ denken und das ist im Bereich AOR ja schließlich auch keine „so schlechte“ Referenz (Achtung, Ironie). Und die spektakuläre Power-Ballade The Last Of My Broken Heart erinnert wie einige weitere Lieder ganz stak an Jeff Scott Soto und sein Projekt W.E.T. und erreicht auch durchaus deren beachtliches Niveau.

FIRST SIGNAL haben mit “Line Of Fire“ wirklich ein rundum gelungenes AOR-Album am Start, das die vielen oben gezogenen Vergleiche nicht scheuen muss. Dank des guten und zumeist sogar sehr guten Songwritings, der einnehmenden Stimme von Hess und den prima Leistungen der Band aus Michael Palace (Gitarre), Johan Niemann (Bass) und Daniel Flores (Schlagzeug und Keyboards) steht unter dem Strich ein sehr gelungenes, modernes Album, das aber klanglich durchaus eine Brücke in das goldene Zeitalter des AOR in den 80er Jahren schlägt. Für Fans des Genres sind FIRST SIGNAL in dieser Form sicherlich ein Pflicht-Kauf.

 

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