Flood The Engine

Flood The Engine

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.05.2015
Jahr: 2015
Stil: Hard Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Flood The Engine
Flood The Engine, Eigenproduktion, 2015
Jimmy KunesGesang
Bill LevertyGitarre
Keith HorneBass
Andre LaBelleSchlagzeug
Produziert von: Flood The Engine Länge: 39 Min 07 Sek Medium: CD
01. Lay It All On Me05. All Your Trouble
02. All The Girls Are Crazy06. Love Is Alive
03. Change07. You're Not The Only One
04. Bootstrap Blues/What's Wrong With The Weather08. Open And Undone

FLOOD THE ENGINE, das ist die neue Spielwiese von FIREHOUSE-Gitarrist Bill Leverty und den Sänger von CACTUS sowie SAVOY BROWN, Jimmy Kunes. Obwohl sich die Beiden bereits seit mehr als 20 Jahren kennen, haben sie es erst jetzt geschafft eine gemeinsame Band auf die Beine zu stellen. Zusammen mit der Rhythmus-Gruppe bestehend aus Keith Horne am Bass (früher unter anderem bei Peter Frampton oder auch HEART aktiv) und Schlagzeuger Andre LaBelle (spielte schon für Vinnie Vincent) leben sie ihre Vorliebe für Blues-basierten und Staub-trockenen harten Rock aus, der stellenweise Erinnerungen an eine Band wie BADLANDS weckt.

Man merkt den achten Titel auf diesem Album denn auch an, dass hier erfahrene Musiker am Werk waren, die ihr Handwerk geradezu meisterlich beherrschen. Keine der Nummer sinkt unter das Qualitätsmerkmal "solide" ab, vielmehr haben sie mit Nummern wie Lay It All On Me, All The Girls Are Crazy aber auch All Your Trouble klassischen Hard Rock mit einer Menge guter Hooks und scharfen Licks im Angebot. In Songs wie Love Is Alive und You're Not The Only One darf er aber auch schon mal mit leichten Funk-Anleihen experimentieren und den Sound bereichern.

Generell muss man hier festhalten, dass Leverty hier eine ganze Menge feiner E-Gitarren-Kunst vollführt, nicht im Sinne eines Gitarrenhelden, sondern ganz im Sinne des jeweiligen Songs. Und Kunes ist als Sänger mit einer herrlichen Reibeisen-Stimme gesegnet, die stellenweise an David Coverdale (WHITESNAKE) oder Ian Gillan (DEEP PURPLE) erinnert. Aber man sollte hier nicht den Fehler begehen und die beiden Mitmusiker übersehen. Horne spielt mit seinem Bass eine - im Gegensatz zu vielen anderen Bands - sehr präsente und agile, oftmals eher funkige Rolle im Band-Sound. Und wenn man LaBelle an seinen Drums mal etwas von der Leine lässt, dann kann auch er ordentlich wirbeln. Zumeist konzentriert er sich hier aber auf den Groove - wovon die Nummern nur profitieren.

FLOOD THE ENGINE haben hier ein spannendes Debüt vorgelegt, dem man die pure Lust am - und die Leidenschaft für den - Rock jederzeit anmerkt. Die leider nur knapp über 37 Minuten versetzen den Hörer zurück in die goldenen 1980er Jahre, als es solche Bands noch häufiger gab und diese mit ihrer Musik auch noch ausreichend Gehör fanden. Ich gebe zu, ich kann mich noch an Bands wie die bereits erwähnten BADLANDS aber auch an andere Vertreter wie etwa TANGIER erinnern und höre diese Musik auch heute noch sehr gerne. Und nun habe ich mit FLOOD THE ENGINE einen weiteren Vertreter dieser Musikrichtung, den ich jederzeit auflegen kann, um mich nochmal wie in den 80ern zu fühlen. Mehr davon, bitte.

Marc Langels, 16.05.2015

 

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