Foghat

Two Centuries Of Boogie

( English translation by Google Translation by Google )

DVD-Review

Reviewdatum: 30.07.2001
Jahr: 2000

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Foghat
Two Centuries Of Boogie, BMG, 2000
Lonesome Dave Peverett Lead Vocals, Guitar
Rod Price Guitars, Vocals
Tony Stevens Bass, Vocals
Roger Earl Drums
Länge: ca. 90 Min Medium: DVD
1. Louisiana Blues7. Sweet Home Chicago
2. Drivin' Wheel8. I Just Want To Make Love To You
3. Nothin' But Trouble9. Fool For The City
4. Stone Blue10. Slow Ride
5. Rock Your House11. Angel Of Mercy (Clip)
6. It Hurts Me Too12. Leavin' Again (Clip)

Vor knapp vier Jahren entstand dieser Livemitschnitt aus Daytona/Ohio mit der Bluesrock- und Boogie Legende. Es ist eine musikalische Reise durch nahezu 30 Jahre Rockgeschichte.
Über die musikalische Bedeutung von Foghat noch große Worte zu machen, würde den Rahmen bzw. dieser Besprechung sprengen. Etliche Biografien informieren auch den entlegendsten Hinterwälder.

Die DVD (auch auf VHS erhältlich) enthält 10 Livesongs. Beginnend mit dem Louisina Blues läßt es der Könner an der Slide, Rod Price, mächtig krachen. Einige Pfunde zuviel in den letzten Jahren haben seiner Fingerfertigkeit nicht geschadet. Rod legt sein Röllchen während des Konzertes nicht aus den Händen.
Drivin' Wheel, einer meiner Lieblinge, ertönt knackig mit Rod und Daves Gitarren aus den THX Boxen. Dave spielt auf seinem legendären Serviertablett mit den sechs Saiten. Dressman Tony Stevens funkt kräftig auf seiner Bassgitarre dazwischen und Roger Earl bumst wuchtig im Takt.
(Joachim, für dieses Wortgemälde verleihen wir Dir den Förderpreis "Jugend bumst". Die Red.)
Damit ist die Besetzung komplett genannt. Vier Mann und ein Mikro, mehr brauchen Foghat nicht, um ordentlich einzuheizen.

Höhepunkt dieser DVD ist neben dem eben erwähnten Drivin' Wheel noch Nothin' But Trouble mit Rods ohrenbetäubender Slide. Sweet Home Chicago macht auch ordentlich Stimmung. Slow Ride, Rock Your House und Stone Blue lassen mich ebenfalls öfter aus dem Sessel hüpfen.
Eigentlich machen alle Songs genügend Dampf.

Spielfreude ist den vier Burschen mit jedem Riff anzusehen, auch wenn manche im Publikum mehr dem Meditieren als dem Mitmachen zugetan sind. Frag mich, wie die sich dorthin verlaufen konnten.

Song 11, die Hammerballade Angel Of Mercy, ist merkwürdigerweise nur als Videoclip aufgespielt. Im Gegensatz zu der "Road Cases"-Livescheibe.
Das gilt auch für Song 12, Leavin' Again, aus Lonesome Daves Frühzeiten bei SAVOY BROWN. Dieses Video ist ihm posthum gewidmet.
Dass es sich bei dieser Tour um einen der letzten Auftritte von Lonesome Dave vor seiner schweren Erkrankung handelt, läßt einen Hauch von Wehmut über mich kommen. Seine immense Spielfreude läßt sowas hier nicht erahnen.
Als Bonusmaterial gibt es noch ein Interview mit der Band und die Biografie.

Musikalisch überzeugt FOGHATs "Two Centuries Of Boogie" über nahezu 80 Minuten. Es wird gerockt und gerollt bis zum Abwinken.
Die Klangqualität der DVD ist im Dolby 5.1 Modus befriedigend. Seltsamerweise sind einige Tracks mit unterschiedlicher Dynamik und Raumstaffelung abgemischt worden. Im Surround Betrieb Dolby 2.0 ist der Klang dünn, mit sehr eingeschränkter Räumlichkeit. Die Bildqualität ist zufriedenstellend.
DVD-codefree/NTSC
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Joachim Domrath, 30.07.2001

 

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