Found

Factorycraft

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.03.2011
Jahr: 2011
Stil: Indie Pop

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Redakteur(e):

Jan Wölfer


FOUND
Factorycraft, Chemikal Underground, 2011
Ziggy CampbellLead Vocals, Guitar
Tommy PermanBass, Keyboards
Kev SimPercussion, Electronics
Produziert von: FOUND Länge: 40 Min 40 Sek Medium: CD
01. Anti Climb Paint06. Lowlandless
02. I'll Wake With a Seismic Head No More07. You're No Vincent Gallo
03. Machine Age Dancing08. Johnny I Can't Walk the Line
04. Blackette09. Every Hour That Passes
05. Shallow10. Blenbetter

Wer sich schon immer gefragt hat, wie eine Band wie XTC oder DEVO geklungen hätte, wenn PHIL SPECTOR sie produziert hätte, sollte sich mal Machine Age Dancing von FOUNDs neuem Album "Factorycraft" anhören. Dieses Album ist ihr drittes insgesamt, aber das erste auf Chemikal Underground, die die Band aus Edinburgh unter Vertrag genommen haben. Ziggy Campbell, Kev Sim und Tommy Perman verstehen sich als Künstlerkollektiv, haben sich auf der Art School in Aberdeen kennen gelernt. Jeden Freitag veröffentlichten sie einen neuen Track von "Factorycraft" als free download bis jetzt eben das komplette Album erscheint.

Selbst produziert, mit Unterstützung von dem schottischen Indieproduzenten der Stunde, Paul Savage, geben sich FOUND nicht nur erwartungsgemäß arty-farty, sondern stellen über weite Stellen unter Beweis dass sie auch das Prinzip POP verstanden haben. An den Soundeffekten von Blackette hätte Joe Meek seine Freude gehabt, You're No Vincent Gallo liefert Tribut an den New Yorker Undergound-Künstler und Johnny, I Can't Walk The Line hat außer dem Titel wirklich nichts mit dem Klassiker von JOHNNY CASH gemein. Wenn überhaupt eine CASH-Referenz im Raum steht, dann eine an den Song The Wanderer von dem U2-Album "Zooropa", auf dem The Man In Black sich mit 90s Europop verband. Interessanterweise erinnert hier Campbells Stimme auch glatt an BONO.

Von dem ersten Moment an, wo Campbell mit wunderbar schottischem Akzent die ersten Zeilen von Anti Climb Paint "My love comes staggered / Dug-eared and haggard" singt, wird dem Hörer deutlich, dass er es hier mit einer ungewöhnlichen Platte zu tun hat. Und an dieser Ungewöhnlichkeit kann man sich erfreuen oder nicht - langweilig wird es jedenfalls nicht!

Jan Wölfer, 18.03.2011

 

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