Fuzz Manta

Opus II

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.09.2011
Jahr: 2011
Stil: Hard Rock

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Fuzz Manta
Opus II, Gateway, 2011
Lene Kjaer HvillumVocals
Frederik JensenGuitar
Morten Clod-SvenssonBass
Pelle MoltkeDrums
Gast:
Jesper Bo HansenKeyboards
Produziert von: Fuzz Manta Länge: 45 Min 37 Sek Medium: CD
01. Motumann05. Turn Around
02. Man With No Face06. White And More
03. Quiet Monday07. Corrosion
04. Lithia's Box08. Let Me Walk

Die inzwischen zum Quartett geschrumpften dänischen Retro-Rocker von FUZZ MANTA legen ihr eher unoriginell betiteltes zweites Album vor. Auch auf “Opus II“ dominiert harter Rock im Stile der frühen 70er Jahre mit bluesiger Grundierung und einem kräftigen Schuss Psychedelia. Die Selbsteinschätzung des Heavy Hippie Rock trifft den vielzitierten Nagel hier auf den Kopf, verbindet sich doch eine kernige Rockausrichtung mit lockerer Verspieltheit und einer entspannten, sommerlichen Grundstimmung.

Sängerin Lene Kjaer Hvillum steht dabei im Zentrum, aber wirkt für mich nicht mehr so dominant wie phasenweise beim Debütalbum, der Bandsound wirkt noch harmonischer und organischer mit Freiraum für jeden Einzelnen, was zum Beispiel im längsten Stück des Albums, Let Me Walk besonders deutlich hervortritt. Das Songwriting ist solide, von straighten Rockern (Motumann) bis hin zu verspielten jamartigen Stücken (Lithia’s Box) und psychedelischem Hängemattensound (Quiet Monday) ist alles dabei, was die Zielgruppe begeistern wird, die sich hier nicht nur aus Anhängern des “Summer Of Love“, sondern auch Stoner- und Blues-Rock-Fans rekrutieren wird.

Keine Überraschungen oder Experimente, die die Kopenhagener zu bieten haben, sondern die Weiterentwicklung des bandeigenen Konzepts, das sicher erst auf der Bühne zur absoluten Entfaltung kommen dürfte. Immerhin konnten die Dänen den Fehler ihrer Landsleute HIGHWAY CHILD vermeiden, die von einer ähnlichen Ausgangsbasis in Richtung Pop marschierend nunmehr zwischen sämtlichen Stühlen zu sitzen drohen. Bis zum nächsten Festivalauftritt von FUZZ MANTA kann man sich jedenfalls die Zeit mit dem rundum gelungenen “Opus II“ angenehm verkürzen.

Ralf Stierlen, 15.09.2011

 

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