Galaxy Safari

Star Of The Masquerade

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.09.2009
Jahr: 2009
Stil: Kick Ass Rock

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Galaxy Safari
Star Of The Masquerade, Granat Records, 2009
Jesper NybergVocals
Marcus StrandbergGuitar
Andy SöderströmBass
Alexander MalmströmDrums & Backing Vocals
Produziert von: Galaxy Safari Länge: 31 Min 43 Sek Medium: CD
01. Save Me06. Away
02. Everything07. Far Too Long
03. Nothing08. Cold
04. Dazed09. Pain
05. Set Me Free10. Illusion

Irgendwie könne die Schweden nicht anders, als unpolierten, ungeschönten Auf-die-Zwölf-Rock abzuliefern. Ich schätze mal, dort gibt es mittlerweile mehr Kick-Ass- und Geradeaus-Rocker als Elche. Dass sich GALAXY SAFARI als Stoner bezeichnen muss hier niemanden täuschen, so richtig wüstenmäßig wird es hier eigentlich nicht. Jedenfalls nicht im Sinne von KYUSS, eher orientiert man sich an Bands wie FU MANCHU oder den MONSTER MAGNET der Jetztzeit. Namen wie MUSTASCH, QUEENS OF THE STONE AGE oder MOTHER MISERY können auch noch als Referenz herhalten.

Mit mächtigen Riffs und heftigen Fuzzes ziehen sie ihre Schneise durch die Landschaft. Songs wie Save Me, Everything oder Cold brettern trocken groovend aus den Boxen. Gerne gibt man auch ein Löffelchen Hard Rock zu dem Gebräu hinzu, während Schnörkel, Soli oder sonstige Ausflüge weniger die Sache der Schweden sind: Fast alles Dreiminüter, die hier versammelt sind (bis auf den Rausschmeißer Illusion) und die ganze Scheibe rauscht mit gerade mal 32 Minuten reichlich schnell vorüber.

Das Songmaterial ist leider nicht so herausragend wie bei den ähnlich gepolten Landsleuten vom STONEWALL NOISE ORCHESTRA, die ja auch den einen oder anderen Gimmick einzubauen wussten, sondern bewegt sich doch zumeist in den Bereichen handwerklich solider Standardware. Originell ist das ganze sowieso schon seit gefühlten hundert Jahren nicht mehr. Aber für ein gutes halbes Stündchen (insofern ist die Kürze des Albums gar nicht mal verkehrt) kann man da mitwippen oder das Ding im Player des Autos laufen lassen (da passt die Scheibe am besten hin), ohne das Langeweile aufkommt.

Ralf Stierlen, 17.09.2009

 

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