Garbage

No Gods No Masters

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.06.2021
Jahr: 2021
Stil: Alternative Rock
Spiellänge: 49:09
Produzent: Garbage & Billy Bush

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Plattenfirma: BMG

Promotion: Networking Media


Redakteur(e):

Kay Markschies

Titel
01. The Men Who Rule The World
02. The Creeps
03. Uncomfortably Me
04. Wolves
05. Waiting For God
06. Godhead
 
07. Anonymous XXX
08. A Woman Destroyed
09. Flipping The Bird
10. No Gods No Masters
11. This City Will Kill You
Musiker Instrument
Shirley Manson Vocals, Keyboards
Duke Erikson Keyboard, Guitar, backing Vocals, Percussion
Steve Marker Guitars, Backing Vocals, Keyboards, Drums, bass, Programming, Drum Programming, Humming
Butch Vig Keyboards, Guitars, Drums, Backing Vocals
Guests:
Justin Meldal-Johnson Bass (Tracks 1 & 5)
Eric Avery Bass (Tracks 4, 9 & 10)
Daniel Shulman Bass (Track 11)

Puuuh …. Ganz schön harter Tobak, den uns Shirley Manson mit ihren Mannen da mit ihrem neuen Album auftischen.
Das rosa-grüne Albumcover und das Booklet lassen den Fan schon vor dem Auflegen der Platte wissen: Hier wird es gleich extravagant zugehen.

Und das ist genau die Marschrichtung, die GARBAGE auf ihrem siebten Studioalbum vorgeben. Hier wird der Hörer wenig geschont. Insbesondere in der ersten Hälfte des Albums muss er sich durch einen dichten Electronic-Jungle durchkämpfen. Die teilweise sehr verzerrten Sounds tragen auch dazu bei, dass man sich für den Genuss von „No Gods No Masters“ ein gutes Nervenkostüm zulegen sollte.

Dabei werden diese zwischendrin durch großartige langsame Songs wie Uncomfortably Me, Waiting For God, This City Will Kill You und den immer noch unvergleichlichen Gesang von Shirley Manson auch mal geschont.

Ein bisschen verstehe ich auch die Veröffentlichungspolitik der Plattenfirma nicht. Für mich gehören der Opener The Men Who Rule The World, der Titletrack No Gods No Masters sowie das als Drittes ausgekoppelte Wolves eher zu den schwächeren Songs.

Da hätten ein Vorab-Release der Tanznummern The Creep, Godhead sowie eine der bereits erwähnten Balladen schon ein wenig mehr Vorfreude auf das Album vermitteln können.

„No Gods No Masters“ ist ein typisches Album der Marke „Muss man öfter hören, bevor es gefällt“ geworden.
Meiner Meinung nach lohnt sich das aber auf jeden Fall. Denn eines beweisen GARBAGE auch nach knapp 30 Jahren immer noch: Dass sie nicht beliebig sind und einen Scheiß auf Kompromisse geben. Beweisen muss das Quartett sowieso niemandem mehr etwas. Gerade den reinen Rockfans mag man jedoch zum Genuss dieses Albums zurufen: STAY OPENMINDED!

 

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