Generation Axe

The Guitars That Destroyed The World: Live In China


CD-Review

Reviewdatum: 07.05.2019
Jahr: 2019
Stil: Fusion
Spiellänge: 79:22
Produzent: Steve Vai

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Plattenfirma: ear music

Promotion: CMM GmbH


Redakteur(e):

Ralf Frank


s. weitere Künstler zum Review:

Joe Satriani

G3

Boston

The Allman Brothers Band

Edgar Winter

Deep Purple

Jimi Hendrix

Black Sabbath

Titel
01. Generation Axe: Foreplay
02. Tosin Abasi: Tempting Time
03. Tosin Abasi, Nuno Bettencourt: Physical Education
04. Nuno Bettencourt: A Side of Mash
05. Nuno Bettencourt, Zakk Wylde: Sideways
06. Zakk Wylde: Whipping Post
 
07. Steve Vai: Bad Horsie
08. Yngwie Malmsteen: Valhalla / Baroque n Roll / Overture / From a Thousand Cuts / Arpeggios from Hell / Far Beyond the Sun
09. Yngwie Malmsteen, Steve Vai: Black Star
10. Generation Axe: Frankenstein
11. Generation Axe: Highway Star
Musiker Instrument
Steve Vai Guitars
Zakk Wylde Guitars, Vocals
Yngwie Malmsteen Guitars
Nuno Bettencourt Guitars
Tosin Abasi Guitars
Pete Griffin Bass
Derek Sherinian Keyboards
JP Bouvet Drums

Steve Vai‘s GENERATION AXE ist im Prinzip eine konsequente Weiterentwicklung des G3 Projektes seines Kollegen und Lehrmeisters Joe Satriani. Während bei G3 neben Satriani jeweils zwei Ausnahmegitarristen, einer davon häufig Vai selbst, einen eingedampften Soloset darboten und Sessions wenn überhaupt dann als Zugabe stattfanden, kollaborieren bei GX bis zu fünf Guitar Virtuosi in einer Performance.
Die Idee bestand darin, eine übergangslose Show mit einer Backing-Band und fümf gestandenen und eindrucksvollen Gitarristen zu schaffen, dabei sollten in verschiedenen Konfigurationen sowohl Solo-Songs aufgeführt werden als auch gemeinsame Kompositionen voll großartig orchestrierter Gitarren-Extravaganz entstehen,“ erklärt Vai das Konzept (Quelle: Pressetext).

Die Solo-Songs stammen dabei entweder aus eigener Feder des Protagonisten oder als Cover seiner Wahl. So hat sich ex-OZZY Zakk Wylde für das Album überraschenderweise kein BLACK SABBATH oder OZZY Cover ausgesucht, sondern mit Whipping Post einen Klassiker der Southern Rock Urgesteine THE ALLMAN BROTHERS und als erste Single Auskoppelung wählte die Band Frankenstein von Edgar Winter. Als Opener jedes Gigs hatte man sich für Foreplay von BOSTON und zum Abschluss Highway Star von DEEP PURPLE entschieden.

Die Tracklist des Albums bildet leider nur eine Auswahl und nicht die ganze Setlist ab, so finden sich dort selbstverständlich auch noch bei Wylde N.I.B. von SABBATH oder z. B. Little Wing von Hendrix und auch die Kollegen haben etwas mehr Spielraum.

Die Aufnahmen entstanden während einer kurzen Asien Tournee im April 2017, während im Jahr davor und danach jeweils ausgedehnte Nordamerika Tourneen stattfanden. Die Asien Gigs wurden dabei komplett mitgeschnitten und Ausschnitte davon befinden sich auch auf dem Album, der Großteil stammt allerdings von einem Konzert in Guangzhou, China  vom 16.4.2017, deswegen auch der entsprechende Albumtitel. Merkwürdigerweise erscheint der Gig nicht in der online einzusehenden Tourliste, fügt sich aber vom Termin nahtlos in den Zweitagesrhythmus ein, passt schon.

Als Backing Band hatte Vai sich der Dienste von Pete Griffin (Stanley Clarke, Edgar Winter),  JP Bouvet (Dave Mackay, DREW OF THE DREW) und Derek Sherinian (DREAM THEATER) gesichert, letzterer wurde in Nordamerika durch Nick Marinovich (Yngwie Malmsteen) ersetzt.

Das Motto der Tour lautete: „Fünf Gitarrenlegenden – Eine Bühne – Ein Einzigartiges Erlebnis“ und wer auch nur einen der Protagonisten schon einmal live erlebt hat oder seine Outputs kennt, kann sich vielleicht ausmalen, wie eine entsprechend handverlesene Gitarrenarmee die Bühne in Schutt und Asche legen, aber vielleicht eben auch nicht.

„The Guitars That Destroyed The World: Live In China“ kann da zumindest einen Eindruck verschaffen. 

Das Album erscheint als CD Digipak, limitierte Doppel-LP in farbigem Vinyl sowie als Download, aber es steht zu vermuten, dass in einer nahen oder fernen Zukunft auch weitere Formate wie DVD etc. folgen werden, dann hoffentlich auch in der vollständigen Fassung.

 

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