George Thorogood

The Dirty Dozen

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.11.2009
Jahr: 2009
Stil: Blues Rock

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Redakteur(e):

Jürgen Ruland


George Thorogood
The Dirty Dozen, Capitol Records, 2009
George ThorogoodGuitar & Vocals (track 1-12)
Jeff SimonDrums (track 1-12)
Bill BloughBass (track 1-12)
Jim SuhlerGuitar (track 1-6)
Buddy LeachSax (track 1-6)
Hank CarterSax (track 7-12)
Steve ChrismarGuitar (track 8-11)
Ian StewartPiano (track 11)
Jake VestAdditional Vocals (track 3)
Produziert von: Diverse Länge: 49 Min 11 Sek Medium: CD
01. Tail Dragger (Willie Dixon)07. Howlin' For My Baby (Willie Dixon / Chester Burnett)
02. Drop Down Mama (John Adam Estes)08. Highway 49 (Chester Burnett)
03. Run Myself Out Of Town (Wendell Holmes)09. Six Days On The Road (Carl Montgomery /Earl Green)
04. Born Lover (McKinley Morganfield)10. Treat Her Right (Roy Head / Gene Kurtz)
05. Twenty Dollar Gig (Mickey Bones)11. Hello Little Girl (Chuck Berry)
06. Let Me Pass (Elias McDaniel)12. Blue Highway (Nick Gravenites / David Getz)

George Thorogood und seine Destroyers kehren nach über einer Dekade zurück zum Capitol Label, bei welchem sie bereits von 1982 bis 1997 unter Vertrag standen.
Aus diesem Anlass erschien kürzlich mit "The Dirty Dozen" ein Album, welches neben sechs brandneuen Tracks in der zweiten Hälfte mit Songmaterial aufwartet, das laut Aussage der Musiker zu deren persönlichen Favoriten zählt.

Vom Baseball-Spieler in der Minor League hat es Thorogood seit seinem Debut 1977 zu einem kultmäßig vererhrten Blues-Rock Gitarristen gebracht. Zahlreiche Tourneen im Vorprogramm von Blues Legenden wie Muddy Waters, B. B. King, John Lee Hooker oder Willie Dixon sorgten dafür, das Georgie es besonders in Obamas Country zu einem hohen Grad an Popularität schaffte. In späteren Jahren sah man ihn als Supporter u.a. für Hochkaräter à la ROLLING STONES, ZZ TOP oder AC/DC. Die nebenbei zahllosen Gigs als Headliner und regelmässige Veröffentlichungen sorgten insbesondere in den US of A dafür, dass George Thorogood nach über dreißig Jahren zu einer festen Konstante geworden ist. In Europa eher selten zu sehen, darf der Mann aber auch hier auf eine treue Anhängerschaft verweisen.

Nun also "The Dirty Dozen". Neben sechs nagelneuen Tracks finden sich Songs, welche George und seine Kumpels immer wieder gerne aufführen. Fein, aber den Fan des Meisters wird das nicht kommentarlos erfreuen. Denn wer Alben wie "Bad To The Bone" (1982; Blue Highway), "Born To Be Bad" (1988; Highway 49, Treat Her Right), "Boogie People" (1991; Six Days On The Road, Hello Little Girl) oder "Haircut" (1993; Howlin' For My Baby) intus hat, muss sich zurecht die Frage stellen, warum er alten Wein in neuen Schläuchen erstehen soll. Nicht, dass die Brühe abgestanden ist, aber lieber Georgie, watt soll datt?
Wer mit Granaten vom durchschlagenden Kaliber "Ride 'Til I Die" (2003) oder "The Hard Stuff" (2006) etwas anzufangen weiß, der dürfte angesichts, sorry, angehörs Brecher vom Kaliber "Tail Dragger" oder "Let Me Pass" hier sein Glück finden. Nur, das ist lediglich die halbe Miete und nicht "The Dirty Dozen".
Sorry Man, ich bezweifle, ob diese Geschichte im Sinne von McKinley Morganfield, Elias McDaniel oder Chester Burnett ausgefallen ist. So überragend die erste Hälfte des Albums (und die Zweite im Prinzip ebenfalls) gelungen sein mag, ich trauere gerade den goldenen Zeiten von Muddy Waters, Bo Diddley oder Howlin' Wolf nach.

Jürgen Ruland, 09.11.09

 

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