Gonoreas

The Mask Of Shame


CD-Review

Reviewdatum: 07.11.2013
Jahr: 2013
Stil: Melodic Thrash Metal

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Gonoreas
The Mask Of Shame, Sonic Revolution, 2013
Leandro PacheroVocals
Damir EskicGuitar
Larissa ErnstGuitar
Pat RafanielloBass
Stefan HöslDrums
Produziert von: Gonoreas & V.O.Pulver Länge: 43 Min 25 Sek Medium: CD
01. The Depths Of The Barent Sea06. Davil At The Crossorads
02. Kursk07. Still In My Heart
03. Vains08. Serpents
04. The Mask Of Shame09. Soulstealer
05. Breathe Again10. The Red Horizon

Schon 1994 gegründet, veröffentlichen die schweizerischen Power Metaller von GONOREAS seit 2001 regelmäßig Longplayer. Der neueste Streich “The Mask Of Shame“ wartet mit einem neuen, durchaus befähigten Sänger auf und zeigt die Erfahrung der Band sowie ein Händchen für wuchtige Sounds (Serpents Soulstealer), die durchaus eine Old-School-Ausrichtung erkennen lassen – mal grüßen JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN oder KING DIAMOND aus der Ferne, mal gibt es einen Schlag Bay Area-Sounds.

Aber auch melodisch wissen die Eidgenossen durchaus zu überzeugen: Breathe Again und Still In My Heart kommen ganz ohne Schleim, Schmalz und Kitsch daher. Mit beiden Facetten kann das hervorragende Titelstück aufwarten, hier stimmt sowohl der dynamische Aufbau als auch die kurzen Verschnaufpausen, die dann nachfolgende Metalschlagseiten umso effektiver wirken lassen.

Mit Ausnahme des abschließenden The Red Horizon finde ich die Bezeichnung Modern Metal für GONOREAS zwar unpassend, da vieles doch nach den Neunzigern klingt, aber das macht überhaupt nichts, wenn solch vielseitiger, gutklassiger Power Metal dabei herauskommt. Dieses Album ist ganz bestimmt keine Schande und auch kein Grund, sich hinter einer Maske zu verbergen.

Ralf Stierlen, 06.11.2013

 

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